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Leverkusen
Lanxess und Bayer werden für Nachhaltigkeit gelobt

Leverkusen. Lanxess ist zum sechsten Mal in Folge dabei, Bayer schon zum 17. Mal. Beide Unternehmen sind erneut in den"Dow Jones Sustainability Index World (DJSI)" aufgenommen worden. Die Zusammensetzung des Nachhaltigkeitsindex wird einmal im Jahr anhand wirtschaftlich relevanter Faktoren in den Bereichen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung bestimmt.

Pro Branche werden die besten zehn Prozent der bewerteten Unternehmen in den DJSI World aufgenommen. In diesem Jahr wurden mehr als 3400 der weltweit größten Unternehmen eingeladen, an der Bewertung teilzunehmen.

Beim Chemiekonzern Lanxess, der am Montag seine Übernahme-Pläne für das US-Unternehmen Chemtura verkündete, wurden unter anderem das Management von Innovationsprozessen und die Klima-Strategie hervorgehoben. Im Bereich Klimaschutz hatte der Konzern sich zum Jahresbeginn neue Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2025 will Lanxess den Ausstoß von Treibhausgasen um 25 Prozent senken. "Wir verstehen die erneute Aufnahme in den Index als Bestätigung für unser Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit. Dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg ist heute nur bei gleichzeitiger Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft möglich", sagte Vorstandsmitglied Hubert Fink.

Bayer ist schon seit dessen Gründung im Jahr 1999 im DJSI vertreten. Besonders gut schnitt der Konzern in diesem Jahr im Branchenvergleich unter anderem in den Bereichen Lieferanten-Management, Mitarbeiterentwicklung und Achtung der Menschenrechte ab. Hartmut Klusik, im Vorstand verantwortlich für Personal, Technologie und Nachhaltigkeit, freut sich über die erneute Aufnahme: "Die nachhaltige Ausrichtung unserer unternehmerischen Aktivitäten ist ein wesentlicher Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Konzerns."

(tak)
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