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Leverkusen
Lanxess will wieder wachsen

Leverkusen. Gemessen an der Dividende, die den Aktionären des Chemiekonzerns Lanxess überwiesen wird, geht es für den Konzern aufwärts: Auf der Hauptversammlung gestern in Köln mit rund 1300 Aktionären nannte Konzernchef Matthias Zachert die bereits angekündigten 60 Cent pro Aktie - das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zachert versicherte: "Die Perspektive von Lanxess heißt nun wieder Wachstum." 2015 hatte der Manager die Neuausrichtung des Konzerns vorangetrieben, auch durch Sparen - und das Ebitda (Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen) so um zehn Prozent auf 885 Millionen Euro verbessert.

"Wir werden unsere wiedergewonnene Stärke strategisch klug einsetzen", sagte Zachert. Grundsätzlich wolle Lanxess den Wachstumskurs auf mittelgroße Märkte und die Wachstumsregionen Nordamerika, China und Südostasien konzentrieren. 60 Millionen Euro gehen in den Produktionsausbau von Saltigo in Leverkusen. Dieses Jahr will der Konzern das "clean and desinfect"-Geschäft der US-Firma Chemours übernehmen. Für 2016 erwartet Zachert ein Ebitda von 900 bis 950 Mio Euro.

(LH)
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