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Leverkusen/Berlin
Lauterbach macht sich für Wupsi in Berlin stark

Leverkusen/Berlin. Leverkusens SPD-Bundestagsabgeordneter Prof. Karl Lauterbach will sich für den Erhalt der Wupper-Sieg AG (Wupsi) einsetzen, meldete jetzt sein Büro aus der Bundeshauptstadt. Der Politiker, sonst eher als Gesundheitsexperte positioniert, ließ sich von Wupsi-Chef Marc Kretkowski und von Betriebsratschef Harald Breutling sowie einem Verdi-Vertreter über die Problemlage informieren. "Die Wupsi ist ein Vorbild öffentlicher Daseinsvorsorge und hat meine volle politische Unterstützung", erklärte Lauterbach laut eigener Mitteilung. "Leverkusener Bürgerinnen und Bürger seien mit dem Service der Wupsi sehr zufrieden", ließ der Bundestagsabgeordnete noch notieren.

Es sei wichtig, "eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur zu erhalten, da die Kommunen sonst in anderen Bereichen große Verluste erleiden, wie bei der Ansiedlung von Firmen, an Arbeitsplätzen oder der Zahl der Einwohner". Lauterbach will auf Bundesebene und dazu mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt die Lage besprechen. Ein kleiner Seitenhieb musste dann auch sein: Das Personenbeförderungsgesetz, so wie es von der vorherigen schwarz-gelben Regierungskoalition erlassen wurde, sei "ein folgenschwerer Fehler" gewesen. Mit der Firma Wiedenhoff, das die Buslinien der Wupsi eigenwirtschaftlich übernehmen will, hat Lauterbach offenbar nicht gesprochen.

(US)
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