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Leverkusen
Lauterbachs Verwirrspiel um Brücke und Stelze

Leverkusen. Hinter den Polit-Kulissen in der Stadt war die Aufregung groß: Karl Lauterbach ist nicht mehr für den Bau Rheinbrücke, sondern für einen Tunnel? Warum stellt sich Lauterbach mit dieser Meinung komplett gegen die Meinung der Leverkusener SPD?

Zweifler überlegten gar, ob der SPD-Bundestagsabgeordnete für Leverkusen nun zur Bürgerliste gewechselt sei, deren Sprecher Erhard Schoofs diese Möglichkeit im Großformat (Tunnel von Alkenrath bis Köln) propagiert.

CDU-Mann Rüdiger Scholz reagierte auf die seltsame Mitteilung des Lauterbach-Büros zu den 740 Millionen für den Brückenneubau von Bundesverkehrsminister Dobrindt mit Unverständnis: "Mit seiner Forderung nach dem Verzicht auf den Neubau einer Rheinbrücke bringt der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach große Verunsicherung in die Stadt Leverkusen und torpediert sie in ihren Bemühungen um den Bau eines Tunnels statt einer Stelze", wetterte der Rheindorfer. Gestern klärte das Lauterbach-Büro denn Tunnel-Stelze-Rheinbrücke-Verwechslungs-Lapsus der Mitteilung auf: Lauterbach stehe sowohl zum Neubau der A1-Rheinbrücke, als auch zur Tunnellösung zwischen den Leverkusener A1-Kreuzen. Selbstverständlich hat Karl Lauterbach nicht seine Position verändert und befürwortet nach wie vor eine Lösung, die einen Tunnel bis zur Rheinbrücke vorsieht und den Neubau eben dieser Brücke. Es ist entscheidend, dass Bundesminister Dobrindt die Finanzierung eines Tunnels für Leverkusen in den Bundesverkehrswegeplan aufnimmt."

(LH)
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