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Leverkusen
Bombenfund bei Gleisarbeiten in Opladen

Leverkusen: Bombenfund bei Gleisarbeiten in Opladen
Blick in die mobile Einsatzleitstelle FOTO: Hoffmann
Leverkusen. Am Sonntagabend haben Bauarbeiter bei Gleisbauarbeiten in Opladen eine Fliegerbombe gefunden. Aufgrund der Lage der Bombe entschied sich der Kampfmittelräumdienst die Bombe direkt zu entschärfen. Nur 120 Anwohner mussten währenddessen das Sperrgebiet verlassen.

Während Baggerarbeiten am Gleisbett nahe der Überführung Fixheider Straße und Robert-Blum-Straße haben Arbeiter eine Fliegerbombe gefunden und meldeten diese gegen 20 Uhr am Sonntagabend bei der Polizei. Der Kampfmittelräumdienst identifizierte die Bombe als eine englische 250kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg.

Die Bombe verfügt über einen mechanischen Heckzünder. Aufgrund der Lage der Bombe entschied sich der Kampfmittelräumdienst für eine Entschärfung noch am gleichen Abend. Die Beamten legten einen Evakuierungsradius von 300 Metern fest. Da es sich bei dem Evakuierungsgebiet hauptsächlich um ein Industriegebiet handelte, mussten nur rund 120 Personen ihre Wohnungen verlassen.

Für die evakuierten Anwohner gab es in der Feuerwache Nord in Opladen eine Betreuungsstelle. Laut Feuerwehr nahmen 50 Personen dieses Angebot in Anspruch. Nach der Sperrung des Luftraumes, der Zugstrecke und des Straßenverkehrs sowie nach Abschluss der Evakuierung begann der Kampfmittelräumdienst um 00:30 Uhr mit der Entschärfung. Diese verlief laut Mitteilung der Feuerwehr ohne nennenswerte Probleme und war gegen 01:20 Uhr beendet. Im Anschluss konnten alle Anwohner wieder in ihre Wohnungen.

(dafi/RPO)
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