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Leverkusen
Kohlenmonoxid: Vermutlich war es die defekte Therme

Leverkusen: Kohlenmonoxid-Vergiftung wohl durch defekte Therme
FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Vermutlich eine defekte Therme war die Ursache für den Austritt von Kohlenmonoxid in einem Mehrfamilienhaus an der Stixchesstraße in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Rettungskräfte und Feuerwehrleute hatten fünf Bewohner des Hauses in eine Klinik gebracht.

Eine Bewohnerin war nicht ansprechbar, als die Retter in ihre Wohnung vordrangen. Laut der Pressestelle der Polizei Köln schwebte sie zu diesem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Mit einem Messgerät hatten die Einsatzkräfte die Konzentration von Kohlenmonoxid im Raum festgestellt. Die Frau wurde in eine Druckkammer nach Düsseldorf gebracht, über ihren Zustand gab es gestern keine neuen Verlautbarungen.

Die Feuerwehr hatte das Gebäude gelüftet, zugleich sorgten die Energieversorgung Leverkusen (EVL) dafür, dass kein Gas mehr fließen konnte. "Unsere Mitarbeiter haben den Hahn abgesperrt und sämtliche Zähler im Haus verplombt", sagte EVL-Sprecher Stefan Kreidewolf gestern Nachmittag. Derzeit warte man auf grünes Licht des Installateurs, diese Maßnahmen wieder rückgängig zu machen.

(s-g)