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Leverkusen
Kunstnacht mit neun neuen Orten

Leverkusen: Kunstnacht 2016 mit neun neuen Orten
Im vergangenen Jahr stellten Künstler in den alten Gemäuern der Grunder Mühle Fotografien, Zeichnungen und Gemälde aus. FOTO: Uwe Miserius (Archiv)
Leverkusen. Das Programm für die zwölfte Leverkusener Kunstnacht am 7. Oktober steht. Es gibt viele neue Spielorte und neue Künstler zu entdecken. Kunst können die Besucher auch an altbekannten und bewährten Schauplätzen genießen. Von Tanja Karrasch

2006 waren es 8000. 2015 doppelt so viele: 16.000 Besucher. Und in diesem Jahr, so hoffen die Veranstalter, werden noch mehr Menschen auf den Straßen unterwegs sein, sich auf die Suche nach Kunstwerken begeben und mit den Künstlern in den Dialog treten. Am Freitag, 7. Oktober, stehen die Türen an 47 Orten in der ganzen Stadt offen, von Hitdorf bis Lützenkirchen, von Pattscheid bis Wiesdorf.

An neun neuen Veranstaltungsorten wird dieses Jahr zum ersten Mal ein Programm geboten. Organisatorin Anke Holgersson von der KulturStadtLev hebt unter den Neuheiten besonders das "Ceramik Centrum" in Opladen hervor. "Es ist ein atemberaubendes Haus mit Kunststücken aus Fundstücken aus der Region. Eine kunterbunte Mischung, und doch passt alles." In diesem außergewöhnlichen Ambiente soll es in der Kunstnacht eine Ausstellung mit Plastiken von Künstler Odo Rumpf geben.

Harald Friese und Siegrid Riech-Neumann stellten bei der Kunstnacht 2015 in der Citykirche aus. FOTO: Ralph Matzerath (Archiv)

Auch die Petruskirche ist zum ersten Mal dabei. Dort wird Künstlerin Elfie Schmalenberg Bilder und Plastiken zeigen, zu denen sie vom Lied "Lancelot" von Hermann van Veen inspiriert wurde. Neu sind das Atelier Bahnstadt Opladen und das Atelier Friedens:tal. Im Verwaltungsgebäude Opladen wird es erstmals einen Fotospaziergang geben, und im Atelier Malraum in Hitdorf werden die Besucher selbst zum Malen angeregt. Somit gibt es in diesem Jahr in Hitdorf insgesamt vier Ausstellungsorte, ein Abstecher mit dem Shuttle-Bus lohnt sich also. Mehrere Busse werden am 7. Oktober auf vier Routen die Gäste kostenfrei von A nach B bringen. Während der Fahrt gibt es Comedy- und Musikeinlagen.

Aber auch das Erkunden der Kunstnacht auf dem Fahrrad ist möglich: Treffpunkt dafür ist um 18 Uhr am Schloss Morsbroich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer es gruselig mag, sollte im Gewölbekeller der Villa Wuppermann vorbeigucken: Eine Ausstellung zum Thema Tod und Teufel mit Klangperformances und mystischen Tänzen ist dort geplant. Im Schloss gibt es auch eine Premiere: Der Gartensaal wird bespielt. Und zwar von der Gruppe "EigenARTig" zum Thema Splitter der Wahrnehmung.

Die Kunstnacht ist auch gleichzeitig Ausstellungseröffnung von Peter Radelfingers "Aah .... Aha" im Spiegelsaal. Aber auch Altbewährtes wird es geben: Die beliebte Taschenlampenführung durch den Skulpturenpark des Schlosses zum Beispiel.

Quelle: RP
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