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Gestohlener Van aus Leverkusen
Polizei stoppt Autodieb nach Verfolgungsjagd

Bielefeld. Mit einem gestohlenen Leverkusener Van ist ein Autodieb bis nach Ostwestfalen gekommen. Dort nahm die Polizei die Verfolgung auf und stoppte den Wagen in Moers - mit Hilfe eines Nagelbretts.

Der VW war nach ersten Ermittlungen der Polizei am Donnerstagnachmittag von einem polizeibekannten 21-jährigen Dortmunder während einer Probefahrt in Leverkusen-Opladen gestohlen worden. Eine Opladenerin hatte mit einem Such-Aufruf in den Sozialen Netzwerken auf den Diebstahl aufmerksam gemacht.

Doch auch die Polizei fahndete nach dem Wagen. Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Stukenbrock fand den Wagen am Freitag gegen 0.50 Uhr auf dem Rastplatz Gütersloh Süd. Als der Fahrer den Streifenwagen bemerkte, fuhr er laut dem Polizeibericht zügig auf die A2 in Richtung Hannover. 

Die Leitstelle der Polizei Bielefeld koordinierte die Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifenwagen aus den Nachbarbehörden und einem Polizeihubschrauber.

Die Anhaltezeichen des hinterher fahrenden Streifenwagens ignorierte der junge Fahrer und flüchtete weiter über die Autobahn 33 in Richtung Osnabrück. Mit 160 Stundenkilometern raste der VW Multivan später über den Ostwestfalendamm. Schließlich ging es über die A3 zur Anschlussstelle Kaiserberg und weiter auf die A 40 in Richtung Venlo. Dort stoppten Polizisten der Autobahnwache Moers den Flüchtigen.

Sie legten kurz hinter der Anschlussstelle Kerken sogenannte Stopsticks auf die Autobahn. Mit dieser Art "Nagelbrett" bremsten sie den Wagen gegen 2.20 Uhr aus. Im Wagen saßen vier weitere Personen im Alter von 18 bis 21 Jahren. 

Den 21-jährigen Dortmunder erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

(woa)
 
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