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Leverkusen
Rosenmontag soll bei der Stadt wieder dienstfrei sein

Impressionen vom Rosenmontagszug 2015 in Leverkusen-Opladen
Impressionen vom Rosenmontagszug 2015 in Leverkusen-Opladen FOTO: Miserius, Uwe
Leverkusen. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hat für seine Mitarbeiter eine jecke Nachricht parat: Ab nächster Karnevalssession soll der Rosenmontag wieder ein offizieller dienstfreier Tag sein. Dies soll der Stadtrat am 22. Juni für alle Beschäftigten der "Kernverwaltung Stadt" und der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen beschließen.

Der freie Rosenmontag wurde bei der Stadt Leverkusen vor rund sieben Jahren abgeschafft. Die Kienbaum-Unternehmensberater hatten dies vorgeschlagen. Der Wegfall von insgesamt 1,5 Brauchtumstagen (Rosenmontag, Weiberfastnacht, späterer Dienstbeginn an Veilchendienstag) sollte der Stadt eine Ersparnis von 357.000 Euro bringen, hieß es 2005 in der Strukturanalyse von Kienbaum.

Der Anstoß zu der Neuerung kommt vom städtischen Personalrat. "Die Streichung des arbeitsfreien Rosenmontags habe zu keiner nennenswerten Entlastung des städtischen Etats geführt", argumentiert Personalratsvorsitzende Andrea Käwel. Sie verweist wie der Oberbürgermeister darauf, dass Rosenmontag der Höhepunkt im rheinischen Karenval sei und viele städtische Mitarbeiter in Karnevalsvereinen engagiert seien, damit die Tradition "Karneval" erhalten bleibe. Zudem werde die Stadt Leverkusen als Arbeitgeber attraktiver, wenn der Rosenmontag als freier Tag gelte, schreibt Käwel.

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(us)
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