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Leverkusen
Stadt kann 700.000 OP-Kennzeichen vergeben

Leverkusen. Die Wiedereinführung des OP-Kennzeichens hat die Zulassungsstelle der Stadt Leverkusen schnell ins Schlaglicht gerückt. Rund 700.000 Kennzeichen-Kombinationen sind möglich.

Wie wird es am kommenden Montag klappen, wenn draußen vor der Türe der Zulassungsstelle ab acht Uhr Opladen Plus-Ratsherr Markus Pott und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn samt Gästen warten, um dem ersten neuen OP-Kennzeichen-Inhaber zu gratulieren und ihm bei der Montage des Kennzeichens zu helfen? Greift Buchhorn zu, der sich als Hobbyschreiner mit eigener Werkstatt ja mit Werkzeug auskennt?

Angesichts des OP-Kennzeichen-Wirbels in Leverkusen fragte ein Leser, warum die Stadt Leverkusen keine Kennzeichen mit vierstelligen Zahlen ausgibt, heute sind nur drei Zahlen möglich. Tatsächlich haben die Stadtverantwortlichen über die Ausweitung der verfügbaren Kennzeichen-Kombinationen nachgedacht. Dazu müsste allerdings die städtische Software kostenpflichtig erweitert werden.

Deshalb wurde die Idee verworfen, denn: Allein mit dem  "OP" auf dem Auto-Kennzeichen lassen sich rund 700.000 Kennzeichen-Kombinationen erstellen. Mit dem "Lev" sind weitere rund 700 000 möglich. Derzeit in Leverkusen angemeldet sind ca. 110 000 Kraftfahrzeuge. Leverkusen hat also locker noch Luft für die Ausgabe von satt über einer Million Auto-Kennzeichen. Der Vorrat dürfte eine Weile reichen.

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