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Leverkusen/München
Leverkusen wirbt bei "Expo Real" um Investoren

Leverkusen/München. 2017 hat sich am Büromarkt Leverkusen das Wachstum der Vorjahre fortgesetzt. Auch in den Bereichen Handel und Gewerbe sei jede Menge Bewegung, teilt die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL) mit.

Welche Entwicklungschancen Investoren und Projektentwickler am Standort Leverkusen haben, können Besucher der internationalen Gewerbeimmobilienmesse "Expo Real" aus erster Hand erfahren. Leverkusen präsentiert sich von Mittwoch bis Freitag, 4. bis 6. Oktober, als Teil des Gemeinschaftsstandes "Der Speckgürtel von Köln", zusammen mit dem Rhein-Erft-Kreis, dem Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis.

Vor zwei Jahren hat die Wirtschaftsförderung die Kampagne "Leverkusen - der cLEVere Standort" mit dem Ziel gestartet, Leverkusen als attraktiven Standort für Büro- und Dienstleistungsnutzer bekannter zu machen. Aktuell baut die Aachener Landmarken AG in der Leverkusener Innenstadt ein Bürogebäude mit Platz für 600 Mitarbeiter, in dem nach Fertigstellung 2018 die Betriebskrankenkasse Pronova BKK auf 12.900 Quadratmetern Bürofläche ihre Hauptzentrale beziehen wird.

Im Innovationspark (IPL) sind laut WFL zwei große Neubauprojekte, darunter die Zentrale des Gesundheitsdienstleisters "Med 360°" mit einer Bruttogeschossfläche von 6000 Quadratmetern, auf der Zielgeraden. Ein weiteres Projekt im IPL mit rund 7000 Quadratmetern Bürofläche ist in Planung, weitere knapp 70.000 Quadratmeter Fläche stehen noch zur Verfügung. "Der geplante Vorratsbau zeigt, dass Investoren und Banken an den Standort glauben. Da hoffen wir auf einige Nachahmer", sagt WfL-Geschäftsführer Frank Obermaier.

Auf dem Gelände der Neuen Bahnstadt Opladen steht die Bebauung der Westseite an. Neben dem geplanten Einzelhandelsstandort (43.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche) verspricht das Dienstleistungsquartier "OP.timum" mit 29.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche eine sehr gute Lage mit Autobahn und Bahn-Anschluss direkt vor der Tür.

"Leverkusen hat sich als cleverer Standort zwischen Köln und Düsseldorf etabliert." Man wolle die dynamische Entwicklung in den nächsten Jahren fortführen, sagt Obermaier. Auf dem Messestand hätten Investoren und Projektentwickler die Möglichkeit, sich von den guten Bedingungen in Leverkusen zu überzeugen und konkrete Immobilien- und Flächenangebote kennen zu lernen.

Unterstützt wird die Wirtschaftsförderung auf der Messe von der Neuen Bahnstadt Opladen, vom Unternehmen "Cube Real Estate", das in der Neuen Bahnstadt baut, und von Oberbürgermeister Uwe Richrath: "Mit der Sanierung des Busbahnhofes in Leverkusen-Mitte sowie dem anschließenden Bau des RRX-Gleises wird die ohnehin schon günstige Lage der Stadt in der Metropolregion Rheinland weiter gestärkt", sagt Richrath. In der Neuen Bahnstadt würden mit dem Bau des Hochschulcampus' sowie der "Europaallee" die Bedingungen für Investitionen optimiert.

Quelle: RP
 
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