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Köln/Leverkusen
Leverkusener (21) fährt mit 140 Sachen durch Kölner City

Köln/Leverkusen. Elf wegen Sicherheitsmängeln sichergestellte Autos, zwei gestoppte illegale Rennen und teils erhebliche Überschreitungen der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit - so fasst die Polizei ihre Einsatzbilanz vom Osterwochenende zusammen.

Das startete am Donnerstagabend, als Polizisten in der Kölner City einen Mercedes und einen Golf bemerkten, deren Fahrer gegen 23 Uhr auf den Ringen in Richtung Ebertplatz unterwegs waren - mehrfache starke Beschleunigung und Überholmanöver inklusive. Die Beamten beendeten das Duell und stoppten den Golffahrer (21), der sein Auto ordentlich frisiert hatte, teilt die Polizei mit. Sonntagabend kontrollierten Polizisten in Köln-Mülheim zwei BMW-Fahrer (20, 21), die sich mit satten 130 km/h auf dem Clevischen Ring ein illegales Autorennen lieferten.

Der höchste Geschwindigkeitsverstoß geht aufs Konto eines 21-jährigen Leverkuseners: Er war auf der Erftstraße im BMW Coupé mit Tempo 140 unterwegs. Insgesamt ergaben 1500 Tempokontrollen am Osterwochenende: 639 Mal Verwarngeld; 85 Mal Ordnungswidrigkeitenanzeigen; neun Fahrverbote, ein Mal Fahren ohne Führerschein, 14 Mal wahrscheinlich Erlöschen der Betriebserlaubnis des Autos wegen technischer Veränderungen.

(LH)