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Leverkusen
Leverkusener in Forensik-Skandal verwickelt

Leverkusen. 2009 hatte ein damals 22-Jähriger in einem Obdachlosen-Wohnheim in Solingen einen schlafenden Mitbewohner (48) mit 16 Messerstichen getötet. Der gebürtige Leverkusener wurde zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten und anschließender Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung verurteilt.

Seit Verbüßen der Haft sitzt der nun 30-Jährige in einer Kölner Klinik für Forensik des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), wo er jetzt in einen Skandal verwickelt ist. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll er bis Anfang des Jahres ein Verhältnis mit einer Krankenschwester gehabt haben.

In seinem Zimmer wurde ein aus Bettlaken zusammengeknotetes Seil gefunden, mit dem der als Totschläger verurteilte Mann eine Flucht geplant haben könnte. Aufgefallen war der 30-Jährige, nachdem Pfleger ihn betrunken aufgefunden hatten. Eine LVR-Sprecherin bestätigte die Vorkommnisse, an denen noch ein Insasse und eine weitere Krankenschwester beteiligt gewesen sein sollen. Der 30-Jährige, und der andere Mann wurden verlegt, die Krankenschwestern wurden entlassen beziehungsweise beurlaubt.

(opr)
 
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