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Leverkusen
Leverkusener soll Schmuck für 300.000 Euro geraubt haben

Leverkusen. Vor dem Landgericht Köln wird ab Freitag, 22. April, gegen fünf Männer wegen schweren Bandendiebstahls verhandelt. 20 Verhandlungstage sind vorgesehen. Das Telefon des mutmaßlichen Leverkusener Haupttäters war von der Polizei überwacht worden - er stand im Verdacht, an einem Kapitalverbrechen am Niederrhein beteiligt gewesen zu sein. Das war er nicht - doch die Polizei erfuhr, dass er wohl Einbrecher war.

So im Dezember 2014 in der Schillerstraße in Wermelskirchen. Nach mehrmaligem Klingeln sollen er oder Mitangeklagte versucht haben, in das Haus einzubrechen - als eine Bewohnerin aber das Licht einschaltete, flüchteten die Diebe. Erfolgreicher sollen sie wenig später im Wermelskirchener Weidenweg gewesen sein. Diese Erkenntnisse nutzte die Ermittlungsgruppe "Kürbis" der Polizei Köln, um im August 2015 die fünf mutmaßlichen Täter festnehmen zu können.

Insgesamt werden ihnen 24 Einbrüche zur Last gelegt (Wert der Beute: mehr als 60.000 Euro). Tatorte lagen laut Polizei auch in Hagen, Köln, Frechen, Bergheim, Erftstadt und Weilerswist. Schmuckstücke im Wert von mehr als 300.000 Euro soll der Leverkusener in Montabaur erbeutet haben. Demnach bedrohte er eine Frau mit einem Schraubendreher, die während eines Einbruchs in ihr Haus zurückkehrte. Der Angeklagte soll die Frau so zur Übergabe der Schmuckstücke gezwungen haben.

(tei.-)
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