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Leverkusen
Leverkusens erste Bürgermeisterin ist gestorben

Leverkusen: Leverkusens erste Bürgermeisterin ist gestorben
Marianne Zauter starb kurz vor ihrem 92. Geburtstag. FOTO: SPD
Leverkusen. Im Alter von 91 Jahren ist jetzt die frühere SPD-Politikerin Marianne Zauter gestorben.

In fünf Tagen wäre sie 92 geworden. Von 1971 bis 1974 war die gebürtige Wiesdorferin die erste Bürgermeisterin von Leverkusen, Mitglied des Stadtrats war sie hingegen länger: von 1956 bis 1977. Sie betätigte sich in dieser Zeit vor allem im Bereich Kultur und wirkte dort maßgeblich am Bau des Forums, an der Museumspolitik sowie in der Schulpolitik mit.

Insbesondere im Schulbereich konnte sie einen großen Erfahrungsschatz vorweisen, war sie doch selbst von 1962 bis 1985 Rektorin der Grundschule Masurenstraße in Rheindorf. Die Politikerin unterstützte die Kommunale Neugliederung (1975 erfolgte die Fusion von Alt-Leverkusen und der Kreisstadt Opladen) und hatte Visionen, Leverkusen als eine Stadt zusammenzufügen.

"Die SPD verliert eine engagierte Kommunalpolitikerin", bedauern die Leverkusener Parteivorsitzende Eva Lux und Fraktionsvorsitzender Peter Ippolito. Erst im vergangenen November hatte die Partei Marianne Zauter für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. 2000 wurde sie mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet.

(sug)
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