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Leverkusen
Leverkusens schmutzige Straßenschilder

Leverkusen: Leverkusens schmutzige Straßenschilder
Stauffenbergstraße . . . ? FOTO: Susanne Genath
Leverkusen. Viele Straßenschilder in Leverkusen sind so stark verschmutzt, dass sie nicht lesbar sind. Gereinigt werden sie nur nach Bedarf.

Wer die Stauffenbergstraße in Opladen sucht, braucht Adleraugen oder muss sich aufs Raten verlegen. Denn das Straßenschild am Kreisverkehr, an der Kreuzung mit der Lützenkirchener Straße, ist so verdreckt, dass es kaum noch lesbar ist.

Dabei hält das Schild durchaus Informationen für Interessierte bereit: "Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1907-1944, Widerstandskämpfer" steht in etwas kleinerer Schrift unter dem Straßennamen, ist aber ebenfalls nur zu erahnen.

Das Straßenschild ist kein Einzelfall. Auch in anderen Stadtteilen gibt es so verschmutzte Straßenbeschriftungen, dass sie Autofahrern nicht mehr zur Orientierung dienen. Die Schilder werden - ebenso wie Verkehrszeichen - nach Angaben der Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen (TBL) nur nach Bedarf gereinigt. Turnusmäßig begutachte man sie im Rahmen der Straßenkontrolle auf Zustand und Verschmutzungsgrad, teilt Hans-Michael Bappert, Leiter der Abteilung Betrieb und Unterhaltung, mit. "Je nach Zustand des Schildes erfolgt gegebenenfalls von einem externen Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der TBL die Straßenkontrolle durchführt, eine Benachrichtigung an die TBL, die dann die Reinigung oder Instandsetzung in die Wege leitet."

(sug)
 
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