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Leverkusen
Lkw-Fahrer knotet Zugmaschinen einfach zusammen

Leverkusen. Die Schwerlastgruppe der Autobahnpolizei Köln stellte zum wiederholten Male fest, dass das "andere Länder, andere Sitten" durchaus auch auf der Autobahn zutreffen kann: "Vielleicht liegt es im Einzelfall auch an einem tradierten russischen Selbstverständnis, dass es doch möglich sein muss, mehrere tonnenschwere und quasi verwandte Brocken aneinanderzubinden", berichtet die Polizei.

Das Geschehen dazu: Auf der A 3 fiel dieser Tage an der Anschlussstelle Köln-Mülheim einer Streifenwagenbesatzung eine Sattelzugmaschine russischer Bauart und -Zulassung auf, die eine ebensolche hinter sich her- und an der Anschlussstelle Mülheim vorbeizog.

"Weiter ging's Richtung Leverkusen, entgegen der hinlänglich bekannten Vorschrift, dass ein geschlepptes Fahrzeug an der nächsten Ausfahrt die Autobahn verlassen muss", meldet die Polizei. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten das Verbindungsstück, mit dem der Fahrer (40) beide Zugmaschinen "verknotet" hatte: ein alter, abgenutzter Spanngurt. Begründung: einen großen Schlepper zu beordern, sei zu teuer.

Apropos teuer: Jetzt gab es von der Polizei eine Anzeige samt Sicherheitsleistung von 210 Euro plus die Kosten fürs amtlich Abschleppen von 500 Euro obendrauf.

(LH)
 
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