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Leverkusen
Luftreinheit: Umwelthilfe klagt gegen die Stadt

Leverkusen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhöht in Sachen saubere Luft den Druck auf Städte. In 16 klagt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation bereits auf zügige Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte, schreibt die Organisation.

Sie hat jetzt weitere Rechtsverfahren gegenüber 45 Städte eingeleitet. Darunter ist auch Leverkusen. "Die angeschriebenen Kommunen bzw. Länderbehörden haben nun bis zum 21. September Zeit, der DUH darzulegen, mit welchen kurzfristig wirksamen Maßnahmen sie eine sichere Unterschreitung der NO2-Luftqualitätswerte ab dem 1.

Januar 2018 sicherstellen wollen", heißt es weiter. Vordringlich sei in allen Städten: Diesel-Fahrverbote für alle Fahrzeuge, die den Euro 6/VI Grenzwert überschreiten, Nachrüstung aller ÖPNV-Busse auf Euro VI und Umstellung der Taxiflotten auf Erdgas, Benzin-Hybrid oder Elektroantrieb. Geklagt hat die DUH gegen Städte, die den Stickstoffdioxid (NO2)-Jahresmittelwert von 40 ìg/m3 im Jahr 2016 um zehn Prozent oder mehr überschritten: Leverkusen komme laut DUH auf 45 ìg/m3.

(LH)
 
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