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Leverkusen
Malerisches bis in die Hinterhöfe

Das sind die Hinterhöfe in Leverkusen-Opladen
Das sind die Hinterhöfe in Leverkusen-Opladen FOTO: gt
Leverkusen. Im Vorbeifahren sieht man nur wenig von den Feinheiten und verborgenen Schätzen der Opladener Altstadt. Ein kleiner Spaziergang mit offenen Augen bringt das zutage, was oft erst beim zweiten Mal Hinschauen Geschichte und Geschichten zu erzählen vermag. Von Gundhild Tillmanns

Da ist die ehemalige Bäckerei an der Ecke Münzstraße/Altstadtstraße. Auf einer Seite mit Plakaten beklebt, gibt der Blick durch das verstaubte und stumpf gewordene Glas vorne ein Flair wieder, das original an die 195er/60er Jahre erinnert. Teile der Originalausstattung sind erhalten ebenso wie die eigentlich mal prunkvolle Türlampe im Neoklassizismus. Die Münzstraße, da wurde früher Geld gemacht. Und etwas erinnert auch an dem verlassnen Geschäftshaus noch daran: ein wertvolles Marien-Relief an der Hauswand.

Beinahe im Wortsinn In der Höhle leben und arbeiten die Anlieger der gleichnamigen Gasse, die trotz ihres Namens nichts Unheimliches hat. Dienstleistungsfirmen haben sich dort in altem Gemäuer, mit sachlich funktionaler Architektur angesiedelt: eine Atmosphäre der Ruhe und Kreativität. Das gilt auch für die schmucke weiß-gelbe Villa an der Birkenbergstraße, die etwas zurückgesetzt steht.

Der Vorgarten ist eine wuchernde Pracht mit viel Grün, Rosen und sogar Bambus: Lebensqualität pur, stadtnah und zugleich von Natur umgeben. Das sind auch die Hinterhöfe, wo teilweise bis in die "dritte" Reihe gebaut wird und trotzdem noch Platz für kleine Gärten und Aufenthaltsflächen bleibt. Es gibt Idyllen in Opladen - sie zu schätzen und zu finden - bedarf es eines zweiten Blickes: Und der lohnt sich.

Quelle: RP
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