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Leverkusen
Mehr als 500 Teilnehmer begleiten Prozession an Fronleichnam

Leverkusen. Alle fünf Jahre seit 2005 versammeln sich die Gläubigen zur größten Fronleichnamsprozession des Stadtdekanates Leverkusen im Neulandpark. Am Donnerstag waren mehr als 500 Besucher gekommen, um dort den Zentralgottesdienst zum "Hochfest des Leibes und des Blutes Christi" zu feiern und anschließend das Allerheiligste in einer langen Prozession zur Herz- Jesu-Kirche nach Wiesdorf zu begleiten. Die letzten Teilnehmer waren noch immer in Höhe der Arena-Bühne, als die ersten schon nicht mehr zu sehen waren - ein beeindruckendes Bild. Von Gabi Knops-Feiler

Die Kirche war schließlich so voll, "wie ich es in meiner Jugend zuletzt erlebt habe", sagte Norbert Hölzer, Vorsitzender des Katholikenrates. Ralf Schiefer, Leiter der Citykirche, freute sich besonders, da es zeige, dass man kein Einzelkämpfer sei. "Immer lächeln, nur keine Hektik" riet Stadtdechant Heinz-Peter Teller, ehe sich der Aufmarsch formierte. Allerdings nicht ohne, dass er einem Kollegen zum 40. Geburtstag gratulierte und ein Ständchen anstimmte. In seiner lockeren Art fragte Teller nach, ob es unter den Besuchern ebenfalls jemand gebe, der Geburtstag feiere. Eine Frau meldete sich und erhielt ebenfalls Glückwünsche des Geistlichen.

Da die Sonne vom Himmel brannte, versuchten die meisten einen Schattenplatz zu ergattern. Allen war das nicht möglich. Auch nicht dem aus allen Gemeinden zusammengestellten Kinderchor unter Leitung von Kirchenmusiker Andrea Filippini. Für weitere musikalische Begleitung sorgte eine Musikgruppe, dirigiert von Stefan Kamp, Organist der katholischen Kirchengemeinde Leverkusen-Südost. Seine Predigt schloss Pfarrer Ulrich Sander mit einem Zitat, das der Heilige Thomas von Aquin verfasste und im Gotteslob nachzulesen ist. Was Stefan Kamp wiederum gefreut haben dürfte, der zum Gelingen dieses Buches beigetragen hatte.

Beim Umzug gingen Schützenbruderschaften aus vier Stadtteilen vorneweg, es folgten Gruppen mit Fahnen, Kreuzträgern, Gemeindemitglieder, Musikgruppe, rund 100 Messdiener, Kommunionkinder und Geistliche aller Leverkusener Gemeinden: St. Aldegundis (Rheindorf/Hitdorf), St. Stephanus (Wiesdorf/Bürrig/Küppersteg), St. Remigius (Opladen/Bergisch-Neukirchen/Pattscheid), St. Maurinus und St. Marien (Lützenkirchen/Quettingen) sowie dem Seelsorgebereich Leverkusen Südost (Schlebusch/Steinbüchel/Manfort/Alkenrath). Das Allerheiligste wurde zu Beginn vom Opladener Kaplan Mario Vera getragen, später wechselten sich die Priester ab.

Quelle: RP
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