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Leverkusen
Mit dem Motown-Ensemble geht's zurück in die Zeit der 60er Jahre

Leverkusen. Die fünf Sänger und die sechsköpfige Band ließen nicht locker, aber erst bei "Dancing In The Street" - nach etwa zwei Stunden - wurde zwischen den Sesseln im großen Saal des Wiesdorfer Forums getanzt. Dabei war die Musik, die die Geschichte der Motown Records in einer Produktion zwischen Konzert und Theaterstück erzählte, gespickt mit Tönen, die in die Beine gingen. Wahrscheinlich lag es einfach nur an den wunderbar bequemen Sesseln im großen Saal und der schönen Musik aus den 1960er Jahren, bei der allein das Zuhören für ein ausreichend angenehmes Empfinden sorgte.

Aber ganz zum Schluss stand der Saal zur Musik der Supremes, der Temptations und der Jackson Five. Das waren Künstler einer Ära, an die im Forum einen Abend lang erinnert wurde. Musiker und Sänger - mit hervorragenden Stimmen und oft sehr nah am Original - gestalteten einen Rückblick auf eine Zeit, als die Musik ein neues Lebensgefühl entwarf. Schließlich waren die 1960er ja auch die Ära von Beatles und Rolling Stones. Angekündigt war diese Veranstaltung auch im Programmheft der Leverkusener Jazztage (gewissermaßen als kleiner Nachschlag), wurde aber veranstaltet von der KulturStadtLev.

Aufregende Musik, eingebettet in eine kleine Geschichte, die vom Aufstieg des Berry Gordon erzählte, der in Detroit das berühmte Plattenlabel gegründet hatte, das die Klangwelten von Otis Redding, Stevie Wonder, Smokey Robinson, The Commodores und Lionel Richie auf die schwarzen, runden Kunststoffscheiben presste. Es war eine schöne Zeit, an die sich die meisten der (älteren) Zuschauer gerne erinnerten - ein Gedenken an die eigenen Jugendjahre.

(sg-)
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