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Leverkusen
Nach Stromausfall Kreuzungen teilgesperrt

Leverkusen: Nach Stromausfall Kreuzungen teilgesperrt
Nach dem Ampelausfall durfte am Willy-Brandt-Ring/Stixchesstraße nur noch nach rechts abgebogen werden. FOTO: Schütz, Ulrich (us)
Leverkusen. Die Stadt Leverkusen hat am Sonntag und gestern viele Autofahrer zum Kochen gebracht. Der Grund: Nach Ausfall der Ampelanlagen waren im Verlauf des Willy-Brandt-Ringes zwei der wichtigsten Straßenkreuzungen von Leverkusen nur eingeschränkt befahrbar: Von Ulrich Schütz

- die Kreuzung Stixchesstraße/Willy-Brandt-Ring

- und die Kreuzung Mülheimer Straße/Willy-Brandt-Ring.

Auslöser des Technikausfalls dürfte der Stromausfall bei der Energieversorgung Leverkusen am Sonntag gewesen sein. Im Bereich Scharnhorststraße/Pfeilshofstraße war zwischen 14 und 14.30 Uhr der Strom weg, bestätigte ein EVL-Sprecher gestern.

Warum der Notfalldienst der Stadt die Ampelanlagen erst gestern gegen 8.45 Uhr ans Laufen bekam, erklärte die Stadt nicht. Der Effekt: Wegen der toten Ampeln wurde Sonntagnachmittag ein Notfallplan für die Kreuzungen gestartet. Um Unfälle auf den weiträumigen Kreuzungen zu vermeiden, wurde auf der Mülheimer Straße die Geradeausfahrt von Schlebusch in Richtung Köln und umgekehrt verboten.

Um die Anordnung durchzusetzen ließ die Stadt quer über alle Fahrspuren Absperrungen errichten. Damit konnte gestern der Autofahrer bis 9.30 Uhr auch im morgendlichen Berufsverkehr auf der Mülheimer Straße jeweils nur nach rechts abbiegen, was von den meist überraschten und leicht orientierungslosen Autofahrern mit teils waghalsigen Wendemanövern auf der Bensberger Straße quittiert wurde, obwohl zu dieser Zeit die Ampeln einwandfrei funktionierten und die Sperren trotzdem noch standen. Der Geradeausverkehr Willy-Brandt-Ring bis Bensberger Straße war nicht betroffen. Ohne Hürden blieb diese Strecke dann doch nicht: Die Polizei führte gestern morgen Tempokontrollen am Brandt-Ring in Schlebusch durch. Ziemlich haarige Manöver fuhren etliche Pkw-Fahrer auch an der "ampellosen" Kreuzung Stixchesstraße/Willy-Brandt-Ring. Entgegen den Verkehrsanordnungen wurde immer wieder nach links abgebogen oder verbotenerweise wurde geradeaus der Willy-Brandt-Ring gequert.

Obwohl an dieser Stelle Tempo 70 gilt, hatte die Stadt auf eine Sperrung des Geradeausverkehrs zur und aus der Stixchesstraße (Richtung TÜV oder Real) verzichtet.

Quelle: RP
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