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Leverkusen
National Express: Einige Probleme bleiben weiter

Leverkusen. Falsche Anzeigen, Züge mit zu wenig Plätzen - Bahnfahrer auf den Strecken der Regionalbahn (RB) 48 und des Regionalexpresses (RE) 7 mussten seit der Übernahme durch den neuen Betreiber "National Express" viel Geduld aufbringen. Seit rund vier Wochen laufe der Betrieb aber deutlich besser, teilt "National Express"-Sprecher Marcel Winter mit.

Kurze Züge, die in der Vergangenheit insbesondere im Berufsverkehr zu Ärger geführt hatten, weil nicht alle Passagiere hinein passen, gehörten "zu den absoluten Ausnahmen". "Auch die Probleme in Bezug auf die Ansagen und Anzeigen haben sich deutlich reduziert", berichtet Winters. "Allerdings sind die verbleibenden Probleme systembedingt nicht vollständig zu lösen."

"National Express" arbeite mit den Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Rheinland (NVR) und Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) "an der Umsetzung der Reisendeninformation über den Istdaten-Server des VRR". "Dieser wird dann die verschiedenen Informationskanäle miteinander verbinden und für die notwendige Datenkonsistenz sorgen", kündigt der "National Express"-Sprecher an.

Bahnnutzer hatten jüngst in Opladen die schlechte Informationstechnik kritisiert. Wegen eines Personenunfalls in Wuppertal war es auf der Strecke des RE 7 zu Verspätungen von bis zu 90 Minuten gekommen. Die wartenden Passagiere waren jedoch nicht über Ansagen auf dem Bahnsteig informiert worden.

(sug)
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