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Leverkusen
Otto-Grimm-Straße: Kulturausschuss will Umbenennung

Leverkusen. Dass die Otto-Grimm-Straße einen neuen Namen bekommen muss, war für die Mehrheit im Betriebsausschuss Kultur beschlossene Sache. Man folgte letztlich (fast) einstimmig - wie auch der Bau- und Planungsausschuss zuvor - dem SPD-Antrag, der eine Arbeitsgruppe mit der Umbenennung beauftragen will. Die soll nicht nur mit den Anwohnern, die durch Adressenänderung in erster Linie betroffen sind, in Kontakt treten, sondern auch Kriterien für die Benennung von Straßen und Plätzen aufzustellen. CDU-Ratsherr Bernhard Marewski hätte gerne Einigkeit darüber erzielt, dass künftig gar keine Namen von Personen gewählt werden.

Jedenfalls nicht von Politikern, fand Fraktionskollege Hermann-Josef Kentrup. Ein RP-Leser fragte nach unserem Bericht vom Dienstag zu dem Thema, warum es bisher eigentlich zur Umbenennung nur Namen von Männern vorgeschlagen worden seien: "Gibt es in der Stadt nicht genug Chemikerinnen?" Derweil gossen die Rheindorfer CDU-Ratsherren Andreas Eckloff und Rüdiger Scholz nun den Scholz-Vorschlag, die Straße nach dem Wiesdorfer Pfarrer Johannes Schmitz zu benennen, in einen Antrag für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung I.

(mkl/LH)
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