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Leverkusen
Paeschke will in Hitdorf 120 Wohnungen bauen

Leverkusen. Der Stadtteil Hitdorf (knapp 8000 Einwohner) soll wachsen. Investor Gernot Paeschke will 120 weitere Wohnungen bauen. Die Grundstücke liegen an der Grün- und Flurstraße.

Zudem soll ein Streifen, der am Kreisverkehr Hitdorfer Straße (nahe Friedhof) beginnt, in Richtung Flurstraße besiedelt werden. Die rechtlichen Vorbereitungen laufen (einschließlich Satzungsbeschluss). Es handelt sich um private Flächen, über die Paesche schon verfügen kann, und um Grundstücke von Stadt und Katholischer Kirche. Die Gesamtplanung wird der Langenfelder Unternehmer übernehmen.

Die Stadt will ihre Grundstücke zur Vermarktung ausschreiben. Das heutige Ackerland soll nach der Bebauung Platz für ca. 360 Bewohner bieten, schreibt die Stadt in dem Beratungspapier, dass dem Bauausschuss vorgelegt wurde. 40 Prozent der Wohnungen sollen im preiswerten und geförderten Bereich und in mehrgeschossigen Häusern entstehen. Die Pläne wurden Ende 2016 in einer Bürgerversammlung grundsätzlich vorgestellt. Die Stadt will in der Satzung für das Baugebiet Einzelheiten sehr detailliert regeln: von der Farbe für Dachziegel und Außenfassade über die Heckenpflanzungen bis zu begrünten Tiefgaragen.

Es gibt laut Stadt in dem Plangebiet "einen konkreten Verdacht auf Kampfmittel bzw. Militäreinrichtungen". Im Zweiten Weltkrieg soll es dort für die Kämpfer einen Laufgraben und Schützenlöcher gegeben haben. Deshalb muss das Areal abgesucht werden. Der Bauausschuss winkte das Projekt gestern einstimmig durch. Am 18. Dezember entscheidet der Stadtrat.

(US)
 
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