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Leverkusen
Parkplatz-Not wegen Bahnhofsumbau

Leverkusen. Für die Autofahrer mit Ziel Bahnhof Opladen wird es bald eng. Die Stadt wird nächstes Jahr die Pendler-Parkplätze neben der heutigen Gütergleisstrecke und die benachbarten Kurzzeit-Parkplätze streichen. Als Ersatz lässt die verantwortliche städtische Bahnstadt-Gesellschaft neue Parkflächen im Bereich Werkstättenstraße/Hochhaus Lützenkirchener Straße anlegen. Bedeutet: Diese Parkplätze sind dann mit dem Auto auch nur noch aus Richtung Lützenkirchener Straße zu erreichen. Dies bestätigte Vera Rottes, Geschäftsführerin der Bahnstadt Opladen. Sie kündigte dazu eine Neuerung für die neuen Pendler-Parkplätze an. Die Deutsche Bahn prüfe Kontrollen und Sperranlagen für diese Stellflächen nahe der Werkstättenstraße. Von Ulrich Schütz

Der Grund: Die Parkflächen sind nur für Bahnkunden vorgesehen, derzeit werden die alten Parkplätze aber auch von vielen Autonutzern belegt, die in Opladen-Mitte arbeiten. Um die Zufahrtskontrolle zu garantieren, könne es sein, dass die Bahn ihren Kunden Chipkarten verkauft, mit denen sich die Parkplatzschranken bedienen lassen.

Die SPD-Fraktion im Bezirk II befürchtet nun, dass die verdrängten Autofahrer zunehmend freie Parkplätze in Opladen-Mitte blockieren werden. Dies ist für den Bezirks-Fraktionsvorsitzenden Martin Krampf Grund genug, für Teile der Humboldtstraße und für die Bahnallee veränderte Parkregelungen zu beantragen. "Wir fordern dort reines Anwohnerparken", schreibt Krampf in einem Antrag an den Bezirksvorsitzenden Rainer Schiefer. Die SPD meint dabei den Bereich "Humboldtstraße bis zur Ampelkreuzung Bahnallee einschließlich Bahnallee".

Quelle: RP
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