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Leverkusen
Per Smartboard besser lernen

Leverkusen. Im Unterricht sind digitale Tafeln im Kommen. Auch die Volkshochschule hat jetzt eine. Von Susanne Genath

Mit einer neuen Technik will die Volkshochschule (VHS) Leverkusen den Teilnehmern ihrer Kurse das Wissen näherbringen. In einem Unterrichtsraum im Forum hängt seit kurzem eine digitale Tafel - ein sogenanntes Smartboard. "Man kann die Tafel mit dem Finger oder mit dem PC bedienen, mit ihr ins Internet oder beliebige Software aufspielen, die man im Unterricht verwenden möchte", schwärmt VHS-Leiter Gerd Struwe.

Rund 8000 Euro hat das gute Stück gekostet, das der Stadtrat der Einrichtung im vergangenen Jahr bewilligt hatte. "Wir haben schon sehnlichst darauf gewartet", sagt Struwe. Zurzeit werden die Mitarbeiter im Umgang mit dem neuen Gerät geschult. "Es hat eine Scheibe aus Panzerglas. Da kann gar nichts passieren."

Die Stadtbibliothek hat auch schon eins, ebenso die ein oder andere Leverkusener Schule, zum Beispiel die städtische Sekundarschule Neukronenberg. "Wir sind aber weit entfernt von Ländern wie England und Mexiko, wo Smartboards in Schulen Standard sind", sagt Struwe.

Im Gegensatz zu Schiefertafeln böten sie viel mehr Möglichkeiten, den Lernstoff zu vermitteln. "Man kann nach wie vor etwas mit den Fingern darauf zeichnen, aber auch mal eben durch einen Klick auf einen Nachrichtensender zeigen, wie eine fremde Sprache tatsächlich klingt", erklärt Dozentin Barbara Brzozka.

Und das Beste: Am Ende des Unterrichts könne man einfach alle verwendeten Internet-Links an die Teilnehmer versenden, ebenso Fotos von den per Hand gefertigten Aufzeichnungen an der Tafel. "Dann kann jeder zu Hause noch mal in Ruhe den Stoff nachvollziehen." Darüber hinaus sei die neue digitale Tafel auch in anderer Sicht interaktiv. "Weil sie einen Bildschirm hat, der auf Berührungen reagiert, können die Teilnehmer auch mal aufstehen und selbst ausprobieren, wie sie an das kommen, was sie interessiert." Noch sei aber nicht geplant, alle Schulungsräume der VHS mit solchen Tafeln auszustatten. "Wir gucken erst, wie es klappt", sagt Gerd Struwe. "Zur Sicherheit haben wir noch eine klassische Tafel daneben hängen."

Quelle: RP
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