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Leverkusen
Pflaster entdeckt: Zusatzarbeit für Gustav-Heinemann-Straße

Leverkusen. Die Bauarbeiter sind auf der Gustav-Heinemann-Straße überraschend auf Pflastersteine der "historischen Straße" gestoßen, wie die Stadt gestern mitteilte. Deshalb muss ab Höhe Autobahnbrücke (A3) bis zum Konrad-Adenauer-Platz der Straßenuntergrund weit mehr ausgebaggert und verfestigt werden als vorgesehen war.

Verzögert dies die Fertigstellung? Die Stadt Leverkusen beziehungsweise die verantwortlichen städtischen Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) versicherten gestern, dass die Projektzeit für die Sanierung der Gustav-Heinemann-Straße sich wegen der Steinfunde nicht verlängern werde. Pünktlich zum Ferienende soll am Dienstag, 11. August, die wichtige Hauptverkehrsstraße wieder durchgängig befahrbar sein.

Sollte es allerdings weitere Überraschungen geben, will die Stadt die Sanierung der südlichen Fahrbahnen (Fahrtrichtung Konrad-Adenauer-Platz bis Stixchesstraße) verschieben. Bleibt das Wetter wie bisher, dann werde die Sanierung aber wie geplant ablaufen. Die Firma schicke jetzt mehr Mitarbeiter an die Baustelle, die gegebenenfalls auch samstags arbeiten, um die verlorene Zeit aufholen zu können.

Nach heutigem Stand laufen für den jetzigen Bauabschnitt kommenden Dienstag bis Donnerstag die Asphaltierungsarbeiten. Nächsten Mittwoch und Donnerstag bleibt deshalb die Syltstraße gesperrt. Die Zu- und Abfahrten zu Aldi, Bauhaus und Metro etc. laufen dann über die Borkumstraße.

Freitag, 31. Juli, wechseln die Bauarbeiter dann die Seiten: Der gesamte Verkehr wird über das sanierte Stück geleitet, damit der übrige Teil der Fahrbahnen instandgesetzt werden kann.

(US)
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