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Leverkusen
Polizei berät in Alkenrath zu Einbruchschutz

Leverkusen. Billige Lösungen helfen kaum, sagen die Beamten. Aber sind teure Hilfen unbedingt effizient?

Wie kann ein Haus vor Einbrechern geschützt werden? Mit welchen Methoden lässt sich eine Wohnung sicherer machen? Zu diesen und weiteren Fragen rund um das Thema "Einbruchschutz" berät das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei am Freitag, 22. Juli, auf dem Wochenmarkt (Graf-Galen-Platz) zwischen 10 und 12 Uhr in Leverkusen-Alkenrath.

Wie die Beamten mitteilen, hat eine Untersuchung deutlich gemacht, dass die Investition in Einbruchschutz oft erst erfolgt, wenn die Menschen einen Einbruch selbst erlebt haben oder die unmittelbare Nachbarschaft betroffen war. Auch wenn die Verhaltenstipps wie das Verschließen von Fenstern und Türen von den meisten der Befragten in den unterschiedlichen Alters- und Einkommensklassen offensichtlich befolgt werden, hat sich herausgestellt, dass die Investition in Sicherheitstechnik trotz eines gefühlt hohen Einbruchsrisikos der Befragten oftmals nicht oder nur in geringem Maße erfolgt.

An diesem Punkt setzt die Fachberatung der Spezialisten der Kölner Kriminalpolizei an. Wer in Einbruchschutz investiert und gegebenenfalls selbst zum Werkzeug greift, sollte wissen, wie hoch der Zugewinn an Sicherheit ausfällt. Bei preiswerteren Lösungen, die nicht von Fachfirmen installiert werden, bleibe das Einbruchsrisiko nämlich hoch, wenn die Produkte falsch montiert werden oder für die zu sichernden Fenster und Türen schlichtweg ungeeignet sind, warnt die Polizei.

Die Beamten hoffen, dass möglichst viele Bürger das Angebot der Mobilen Beratungsstelle nutzen.

(red)
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