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Umzugsplan
Ärger: Kölner Polizisten sollen nach Leverkusen ziehen

Leverkusen/Köln: Hier wird diese Woche geblitzt
Leverkusen/Köln: Hier wird diese Woche geblitzt FOTO: Berns, Lothar
Köln/Leverkusen. Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers plant einen größeren Umzug von Personal zwischen dem Polizeipräsidium Köln und der Wache Heymannstraße in Leverkusen.

37 Beamte der Direktionsleitung Verkehr sollen von Leverkusen nach Köln-Kalk ins Hauptquartier wechseln. Im Gegenzug sollen nächstes Jahr ca. 70 Beamte des Verkehrsdienstes nach Leverkusen verlagert werden, bestätigte gestern eine Polizeisprecherin.

So arbeitet ein Spezialeinsatzkommando (SEK)

Die Umzugkosten wurden gestern mit rund 320 000 Euro angegeben, da in dem Leverkusener Dienstgebäude umgebaut werden müsse - wenn das Projekt vom Innenministerium genehmigt wird, heißt das. Die Beamten des betroffenen Bereiches der Verkehrsinspektion 1 arbeiten laut Polizeieigendarstellung "im Bereich der präventiven und repressiven Verkehrsunfallbekämpfung. Dazu gehören die Dienststellen Verkehrsdienst und Verkehrsunfallprävention/Opferschutz".

Die Kritik der Polizisten entzündet sich an den möglicherweise zusätzlich entstehenden Wegen. Auch für in Köln eingesetzte Beamte wäre Dienstbeginn in Leverkusen, dann müssten sie je nach Auftragslage in die Domstadt fahren. Ob dies immer weiter ist als die Wege von Köln-Kalk zu den Einsatzorten, ist damit aber nicht gesagt.

(US)
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