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Leverkusen
Polizei zieht getunte Autos aus dem Verkehr

Leverkusen. Die Polizei hat in dieser Woche nach gezielten Überwachungsmaßnahmen im Raum Wermelskirchen zwei getunte Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Anwohner aus der Ortschaft Habenichts hatten sich an die Polizei gewandt, weil am Kreisverkehr Habenichts abends wiederholt getunte Fahrzeuge aufgefallen waren, "die die Strecke augenscheinlich zum Rasen bzw. Driften nutzten". Die Polizei nahm sich der Sache an: Dienstag fiel ein Subaru Impreza in Dabringhausen auf. "Die Geräuschentwicklung war derart laut, dass die Beamten die Fahrt sofort stoppten. Bei der weiteren Überprüfung wurde offensichtlich, dass die gesamte Abgasanlage massiv verändert worden war", berichtet die Polizei weiter. Der Wagen wurde stillgelegt. Den 21-jährigen Wermelskirchener erwartet ein Strafverfahren.

Mittwoch geriet ein BMW in den Fokus der Beamten, der im Bereich Vorm Eickerberg (Wermelskirchen) in die Kurve driftete. Und das sehr laut: Eine Standmessung ergab 98 dB. Dem 19-jährigen Fahrer des nachweislich getunten Wagens, der allerdings nicht sofort stillgelegt wurde, droht eine umfangreiche Anzeige. Zudem fiel den Beamten ein weiterer BMW auf. Offenbar reichte dem 20-jährigen Eigentümer die gezielte Ansprache durch die Polizei aus - der Wagen wurde am Donnerstag abgemeldet.

Die Behörde will nun am Ball bleiben und gegen die Tuning- und Raserszene, die sich mitunter immer wieder auch in Leichlingen trifft, wie unter anderem Facebook-Einträge melden, "rigoros einschreiten".

(LH)
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