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Leverkusen
Polizeipräsident startet in Hitdorf den Blitzmarathon

Video: NRW-Innenminister besucht Therapieklinik
Leverkusen. Am kommenden Donnerstag läuft von 6 bis 22 Uhr der europaweite Blitzmarathon der Polizei. Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies wird die lokale Suche nach Temposündern in Hitdorf eröffnen. Diesmal liegt der Schwerpunkt der Aktion auf den Folgen für die Opfer von Unfällen.

"Dass ein Verkehrsunfall Familien auseinander reißt und das Leben verändern kann", will Mathies in unmittelbarer Nähe zu einer Unfallstelle auf der Hitdorfer Straße 113a erläutern, kündigte die Polizeipressestelle an.

Neben einem Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats werde ein Unfallbeteiligter seine Erlebnisse schildern. "Der damals 18-Jährige war an einem Sonntagmorgen (19. Januar 2014) aufgrund überhöhter Geschwindigkeit schwer verletzt worden", schrieb die Polizei.

Auch der Leiter der Verkehrsdirektion, Martin Lotz, und ein Sachbearbeiter des Verkehrskommissariats 2 werden an Unfallbeispielen erklären, warum die Polizei den Schnellfahrern so stark nachspürt. Ein speziell geschulter Mitarbeiter des Verkehrsunfallkommissariats Opferschutz/Prävention will von seiner schweren Arbeit der Opferbetreuung berichten. "Bei Unfällen können nur ein paar km/h den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten", hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger bei der Ankündigung des Blitzmarathons gesagt. "Jeder von uns kann Opfer eines Verkehrsunfalls werden." Ein europaweiter Blitz-Marathon wie am Donnerstag sorge nachweislich für mehr Verkehrssicherheit, ist sich Jäger sicher. Das zeige eine aktuelle Untersuchung der RWTH Aachen.

Wie unser Bericht in der Samstagsausgabe zeigt, war die Polizei schon Tage vor dem Blitzmarathon aktiv. In Manfort wurden innerhalb von drei Stunden 140 Temposünder erwischt.

(US)
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