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Leverkusen
Polizisten ziehen Profi-Autoknacker aus dem Gebüsch

Leverkusen. Großer Kontrolltag der Polizei Köln am Dienstag: Auf der Kölner Straße in Opladen stoppen Zivilbeamte gegen 15 Uhr den Wagen eines 35-Jährigen: Er wird mit Haftbefehl wegen Fahrens ohne Führerschein gesucht. Der Mann geht in Haft. Kurze Zeit später verhaften Polizisten in der Nähe einen 23-Jährigen. Auch er war schon ohne Führerschein unterwegs, teilte die Polizei gestern in ihrer Gesamtbilanz mit.

Ein Zwischenfall dann gegen 19 Uhr. Uniformierte Polizisten wollen an der Borsigstraße einen verdächtigen Pkw kontrollieren. An der Kontrollstelle wird der Mietwagen gestoppt, der Fahrer (28) springt raus, flüchtet zu Fuß und versteckt sich in einem Gebüsch. Umsonst. Die verfolgenden Polizsiten ziehen den Osteuropäer kurz darauf heraus und nehmen ihn fest.

In seinem Mietwagen finden die Beamten zwei gestohlene Kfz-Kennzeichen, Aufbruchswerkzeug, ein gestohlenes Handy sowie zahlreiche Mobiltelefonkarten. Der Festgenommene ist der Polizei als vielfacher Autoknacker bekannt. Trocken das Fazit der Polizisten: "Der Mann muss sich nun wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeugen und Hehlerei verantworten."

Mit 270 Beamten kontrollierte die Polizei Köln zudem an neun Kontrollstellen in Köln, Leverkusen und auf den Autobahnen: Es gab beispielsweise 831 Anzeigen und Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen wie Rotlichtfahrten, Handy-Nutzung, Verstößen gegen die Anschnall-Pflicht und mangelhafter Ladungssicherungen.

(US)
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