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Leverkusen
Powern für Pänz: Promis gehen für Kinder baden

Leverkusen. Bei der Benefizaktion "24-Stunden-Schwimmen" machte Hammerwerfer Markus Esser mit. Werkselfkapitän Bender eröffnete die Veranstaltung. Von Tobias Falke

Schüler der Hans-Christian-Andersen-Grundschule, der Gesamtschule Schlebusch und der Realschule "Am Stadtpark" trafen sich gestern im Freizeitbad "CaLevornia". Ungeduldig warteten sie am Beckenrand. Sie wollten, dass es endlich losgeht mit der Jubiläumsausgabe von "Power(n) für Pänz". Das 24-Stunden-Schwimmen fand bereits zum zehnten Mal statt und sammelte unter dem Motto "Jedes Leverkusener Kind soll schwimmen lernen" Geld für Schwimmkurse.

Bereits mehrmals dabei war Hammerwerfer und Europameisterschafts-Bronzemedaillen-Gewinner Markus Esser. Für den Leistungssportler, der seit 1991 für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, ist "Power(n) für Pänz" Ehrensache: "Meine Tochter hat hier mit acht Jahren ihren Schwimmkurs gemacht, und auch ich habe hier viele Erinnerungen an das Hallenbad, als es zum Beispiel noch "Hallenbad an der Bismarckstraße" hieß." Zum vierten oder fünften Mal sei er nun dabei und für den guten Zweck schwamm er selbst einige Bahnen. Denn schließlich wurde jede einzelne Bahn, die die Schwimmer vollzogen, von den Sponsoren mit 50 Cent belohnt. Ein weiterer Star, der das Jubiläums-Schwimmen eröffnete, war Lars Bender, Kapitän der Werkself: "Der Fokus beim Schwimmen sollte nicht nur die Gesundheit sein, sondern das es auch Spaß macht. Gerade in Zeiten des Smartphones ist es wichtig zu wissen, dass es auch noch andere tolle Freizeitaktivitäten wie das Schwimmen gibt." Für die Schüler hatte er noch den Tipp, am Anfang nicht zu schnell zu viel zu wollen.

Ins kühle Nass wollte er allerdings nicht. Markus Esser pflichtete ihm bei: "Man muss an sein Ziel glauben, dann wird man es auch erreichen. Ich bin sicher, dass auch in diesem Jahr die Gesamtzahl an Bahnen erneut getoppt wird." Im vergangenen Jahr wurde ein Rekord von rund 36.000 geschwommenen Bahnen aufgestellt. Umgerechnet kamen knapp 18.000 Euro zusammen. Nach den ersten zehn Minuten der aktuellen Veranstaltung waren bereits 500 Bahnen von den freiwilligen Helfern gezählt. Angespornt wurden die Kinder von "Kapitän Schwarzzahn" alias Oliver Grice, der als verkleideter Pirat im Gummiboot die Pänz immer wieder abklatschte. Schuldezernent Marc Adomat, der stolzer Besitzer des Seepferdchens ist, freute sich über das Jubiläumsjahr. Für ihn sei es wichtig, dass viele Kinder in Leverkusen schwimmen lernen, weil Ertrinken immer noch eine der häufigsten Todesursachen sei.

Etliche Kinder werden heute noch bis zehn Uhr für den guten Zweck ins Wasser springen. Wer da noch schnell mitmachen oder besser mithelfen will, gerne auch Erwachsene, ist im CaLevornia herzlich willkommen.

Quelle: RP
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