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Leverkusen
Preis für Gottschalks Factory Man

Leverkusen: Preis für Gottschalks Factory Man
Maren Gottschalk lieferte eine "Anleitung zum Nachdenken über Kunst". FOTO: Matzerath, Ralph (rm-)
Leverkusen. Das neuste Buch der Leverkusener Autorin Maren Gottschalk ist mit dem Luchs-Preis für Kinder- und Jugendliteratur des Monats November ausgezeichnet worden.

Die Zeit und Radio Bremen stellen alle vier Wochen eine Neuerscheinung vor, die aus dem Gros herausragt. Jury-Mitglied Maria Linsmann begründet die Auswahl. "Hätte Warhol online gehen können, wäre er Social-Media-süchtig gewesen, hätte permanent gebloggt und getwittert", schreibt Maren Gottschalk in ihrer kürzlich erschienenen Künstler-Biografie "Factory Man".

Sie mache deutlich, dass Andy Warhols Kunstverständnis und seine Laufbahn nicht zu trennen sei von seiner intensiven Arbeit an der eigenen Marke.

Sie verstehe ihn damit als Pionier einer Generation, für die permanente Selbstinszenierung normales Alltagsverhalten sei.

Maren Gottschalks Buch versuche, den Glamour der Figur Andy Warhol einzufangen. Es sei eine "Anleitung zum Selbernachdenken über Kunst".

(mkl)
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