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Leverkusen
Pronova fusioniert weiter - ab 2017 mit der BKK Braun-Gillette

Leverkusen. Die - spitz formuliert - nächste Fusion bei der Krankenkasse pronova steht vor der Tür: Zum 1. Januar fusioniert die pronova BKK mit der BKK Braun-Gillette. Das haben die Verwaltungsräte beider Kassen kürzlich beschlossen. Die pronova fasst den Zweck des Zusammenschlusses so zusammen: "Sicherheit, Qualität und optimale Versorgung, verbunden mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für die Kundinnen und Kunden, sind Ziele dieser Fusion."

Es ist nicht die erste. Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Konzerne wie Bayer, BASF, Ford, Continental und Hapag-Lloyd entstanden. Erst im vergangenen Jahr fusionierte sie mit der BKK Vaillant (Remscheid). Sie betreut mit rund 1.400 Mitarbeitenden rund 685.000 Versicherte, darunter rund 50.000 Leverkusener. Der Kassensitz soll Ludwigshafen bleiben. "Die neue pronova BKK gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 25 größten Krankenkassen in Deutschland", sagt die einstige Bayer-Betriebskrankenkasse über sich, die derzeit kräftig auch in Leverkusen investiert: Die Krankenkasse zentralisiert in Wiesdorf einige Standorte in einem neuen Gebäude an der Peschstraße. Dort setzt die pronova rund 35 Millionen Euro ein.

Neben den 280 Leverkusener Beschäftigten sollen dort etwa doppelt so viele Mitarbeiter aus anderen Standorten - vornehmlich aus Köln - einziehen. Die neue Zentrale sei notwendig, hatte es von der Kasse bei der Vorstellung des Projekts geheißen, um sich im Wettbewerb mit anderen behaupten und Synergien besser nutzen zu können. Der Einzug könnte ab März 2018 erfolgen, hieß es damals weiter.

(LH)
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