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Leverkusen
"Quadro Nuevo" macht aus einer Taxifahrt ein Stück Musik

Leverkusen. Irgendwo zwischen Jazz und Weltmusik kann man die Akkustik-Gruppe "Quadro Nuevo" musikalisch einordnen. Irgendwo zwischen Gstadt in der Schweiz und Buenos Aires sind sie geografisch unterwegs. Leverkusen liegt dabei immer wieder auf ihrer Strecke. Von Siegfried Grass

Seit 20 Jahren gibt es diese Formation, wenn inzwischen auch nicht mehr in urspünglicher Besetzung. Erstmals spielten sie - damals noch weniger bekannt - in der Wiesdorfer Jazz-Kneipe "topos". Auch im Schlebuscher Sensenhammer traten sie schon auf, und immer mal wieder kommen sie zu den Jazztagen vorbei, wobei sie diesmal den Opladener Scala Club füllten.

Wenn "Quadro Nuevo" unterwegs sind, treten sie an den verschiedenen Orten mit etwa fünf verschiedenen Programmen auf. In Leverkusen stellten sie den 300 Zuhörern ihre musikalischen Eindrücke vor, die sie in Argentinien, dem Nabel des Tango, gesammelt hatten.

Haben sie dort die Seele des Tango gefunden? Fakt ist: Auf jeden Fall konnten die Musiker zahlreiche Anekdoten von dieser Reise erzählen. Beispielsweise von einer hektischen Taxi-Fahrt in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires, was sie dann auch gleich zu einem Stück verarbeiteten.

Wenn die vier Männer und die blonde Frau an der Harfe langsame, manchmal auch sehr leise Stücke spielen, traut sich im Publikum niemand auch nur zu hüsteln - das hätte das Hörerlebnis empfindlich gestört.

Nach dem Konzert war den Zuhörern einmal mehr klar, warum die abenteuerlustigen Musiker mit zahlreichen Preisen bedacht wurden und ihre inzwischen 21 CDs sich so gut verkaufen. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass die Weltmusiker ihre Instrumente in Leverkusen ausgepackt haben.

Quelle: RP
 
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