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Leverkusen
Queenmania im Forum - auf und abseits der Bühne

Leverkusen: Queenmania im Forum - auf und abseits der Bühne
Ähnlich, aber nicht echt: Sonny Ensabella mimt Freddie Mercury - und kommt der Stimme des Idols sehr nah. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Bereits vor seinem Tod hatte er Legendenstatus erreicht. Bis zum 24. November 1991 gar war er gar eine lebende Legende. Nun lebt Freddie Mercury in den Herzen vieler Musikfans weiter. Als Frontmann der Band "Queen" prägte er das Musikgeschäft. Kein Wunder also, dass vorgestern Abend ein paar hundert Menschen ins Forum pilgerten - zu einer Coverband. Von Tobias Breücker

Queenmania schaute auf ihrer deutschlandweiten, 16 Stopps umfassenden Tour in Leverkusen vorbei. Rund 30 Songs standen auf der Playlist. Zum totalen Musikerlebnis fehlte es allerdings hier und da.

So hatte die Band im zwar wunderschönen und edel anmutenden Konzertsaal des Forums gespielt, eben genau das wurde aber ein wenig zum Verhängnis. Schließlich ist der Saal komplett bestuhlt. Tanzende Bewegungen, wie sie bei einem Konzert dieser Art gerne vollführt werden, waren so eher nicht möglich.

Nun tritt Frontmann Sonny Ensabella in wirklich große Fußstapfen. Und sicher darf er keinesfalls mit dem Original verglichen werden, dessen Bühnenpräsenz fehlte allerdings ab und an.

Dafür kam Ensabella seinem Vorbild nicht nur äußerlich sehr nahe. Hatte er sich doch in eine weiße, auffällige Lederjacke geschmissen, eine enge, weiße Hose angezogen und die gleichen Gesichtszüge wie Mercury seinerzeit. Und was noch viel wichtiger ist: stimmlich ähnelten er und seine Bandkollegen dem Original verblüffend.

So wird es echten Fans der damaligen Band gefallen haben. Mittendrin unter den Zuschauern und -hörern: Familie Großmann. Zu viert unterhielten sie sich vor dem Saal. Nun könnte man meinen, die Eltern hätten ihre beiden Söhne überredet, mit in die Vorstellung zu kommen - doch weit gefehlt.

Es ist ihr ältester Sohn Maximilian, der auf die Musik vieler kultiger Bands aus den 70er- und 80er-Jahren abfährt. "Als Kind hörten wir immer SWR1 im Auto. Dort laufen nur diese Art Musik", erzählt der 16-Jährige. So begann die musikalische Früherziehung durch seine Eltern.

Die heutige Musik, sagte er, gebe ihm nicht sonderlich viel. Sie habe kein Herz. Er mag Queen, die Beatles oder ganz aktuell Genesis. Mit seinen Kumpels redet er kaum über Musik. "Da gehen die Geschmäcker zu weit auseinander", erzählt er lachend. Neben Mutter Daniela und Vater Andreas machte Sohn Alexander das Team komplett. Er musste mit, darf noch nicht alleine bleiben. So beginnt auch bei ihm die musikalische Erziehung früh.

Quelle: RP
 
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