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Leverkusen
Ratsbündnis will die neue Rheinbrücke begrenzen

Leverkusen. "Gravierende stadtzerstörerische Eingriffe" fürchtet das Rats-Bündnis aus CDU, Grünen und Opladen plus, sollten die vom Landesbetrieb Straßenbau jetzt präsentierten Pläne zur Verbreiterung der Leverkusener Rheinbrücke und der A1 von bisher sechs auf zehn Spuren Realität werden.

Aus diesem Grund haben CDU und Co. für die Ratssitzung am kommenden Montag jetzt den Antrag gestellt, beim Neubau der Brücke auf eine zusätzliche Kapazitäts-Erhöhung zu verzichten. Sie solle lediglich um Standstreifen verbreitert werden. Im zurzeit laufenden Planfeststellungsverfahren für das Projekt werden alle möglichen Einwendungen gesammelt und bewertet. Ob sie berechtigt sind, entscheidet am Ende die Kölner Bezirksregierung.

Für das Bündnis steht aber bereits fest, dass es beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke nicht nur um Ersatz für das alte Bauwerk geht. Die Politiker argwöhnen vielmehr, das Land nehme dies als Vorwand, um die A1 für weitaus größere Verkehrsmengen zu erweitern - und nutze dazu auch noch das verkürzte Planfeststellungsverfahren. Unter normalen Bedingungen seien die Pläne in einer Bürgerbeteiligung nämlich chancenlos.

(peco)
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