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Leverkusen
Remigius-Hospital: Norovirus im Griff, weitere Quarantäne

So schützen Sie sich vor dem Norovirus
So schützen Sie sich vor dem Norovirus FOTO: dpa, Gudrun Holland, RKI
Leverkusen. Keiner der an Norovirus im St. Remigius-Krankenhaus leidenden Patienten schwebt in Lebensgefahr. Es hat sich seit Freitag kein neuer Patient infiziert: Das konnte Kplus-Sprecherin Cerstin Tschirner am Sonntag bekanntgeben. Von Gundhild Tillmanns

Allerdings müsse der Aufnahmestopp für die internistische Station aufrechterhalten bleiben, betonte sie. - 65 Betten hat diese Station.- Die Rettungsdienste und Ärzte bringen und überweisen deshalb die internistischen Patienten für die Zwischenzeit an das Klinikum Leverkusen.

Der erste Patient mit einem hochansteckenden Norovirus sei bereits am Mittwoch ins Remigius-Haus eingeliefert worden. Eine Häufung habe es aber erst am Freitag gegeben: "Man konnte dann mit der Isolation einzelner nicht mehr arbeiten, sondern wir haben einen ganzen Bereich des Krankenhauses isoliert", sagt Tschirner. Die genaue Anzahl der erkrankten Patienten wolle man aber nicht sagen. Es handele sich um mehrere Erkrankte unterschiedlichen Alters, wobei nicht alle auch mit dem Norovirus infiziert seien. Der lasse sich im übrigen auch erst nach 24 Stunden labortechnisch nachweisen. Die Isolations- und Hygienemaßnahmen, die seit Freitag in Zusammenarbeit it dem städtischen Gesundheitsamt angesetzt sind, greifen laut Tschirner. Man habe den Norovirus im Griff.

Die internistische Station müsse den Aufnahmestopp aber vorsorglich beibehalten. Die erkrankten Patienten müssten 72 Stunden symptomfrei sein, um nicht mehr als ansteckend zu gelten. Die Dauer eines Norovirus oder vergleichbaren Brechdurchfalls werde mit zwei bis drei Tagen angesetzt, die 72-Stunden-Frist komme dann aber noch hinzu. Besuche auf der Quarantänestation seien zwar nicht verboten, aber nur unter strengen Hygienemaßnahmen mir Schutzkleidung, Mundschutz und Händedesinfektion erlaubt. Immungeschwächte Menschen sollten von Besuchen besser absehen, rät Tschirner.

Quelle: RP
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