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Leverkusen
Rettung in letzter Minute für die Hochmasten?

Leverkusen. Ein neues Verwaltungspapier könnte den für Montag erwarteten Beschluss des Stadtrats, die 18 Lichthochmasten im Stadtzentrum beseitigen zu lassen, ins Wanken bringen.

Die Stellungnahme auf eine Anfrage von Bürgermeister Bernhard Marewski (CDU) gibt die Kosten für Instandsetzung und laufende Prüfung von drei möglicherweise verbleibenden Masten geringer an, als bisher angenommen. Für einen Zehnjahreszeitraum werden 139.050 Euro für alle drei Masten veranschlagt.

Eine Initiative aus dem Kreis der CDU-Fraktion hatte eine abgespeckte Variante aus drei bis vier Lichthochmasten, die in Forumsnähe erhalten und mit einer modernen Beleuchtung versehen werden sollen, in die Diskussion gebracht. Doch hatte dieser Vorschlag in der Fraktion zunächst keine Mehrheit gefunden. Vor allem auch aus Kostengründen.

Fraktionschef Thomas Eimermacher sprach sich gestern "im Licht der neuen Zahlen" dafür aus, die Ratsentscheidung am Montag zu vertagen. In ihrem Papier betont die Verwaltung auch den Nutzwert der Hochmasten. So beleuchte einer von ihnen etwa auch die ansonsten unzureichend beleuchtete Y-Brücke und ihre Zuwege. In dem Papier wird auch deutlich, dass die Denkmalschutzwürdigkeit der Hochmasten bisher nicht geprüft wurde. Eine solche Prüfung müsse durch den Eigentümer, also die Stadt, veranlasst werden, heißt es.

(bu)
 
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