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Leverkusen
Richtfest - 600 Mitarbeiter sollen im März in Pronova-Neubau einziehen

Richtfest bei der neuen Firmenzentrale der Pronova in Leverkusen
Leverkusen. Wie die neue Unternehmens-Zentrale der Krankenkasse Pronova BKK entlang der Breidenbachstraße künftig einmal aussehen wird, lässt sich bereits jetzt erahnen. Der Rohbau des sechsstöckigen Gebäudes ist fertig, zurzeit wird die Fassade geschlossen. Erste Fenster sind eingebaut. Von Susanne Genath

"Es ist ein toller Bauablauf", berichtete Jens Kreiterling, Vorstand des Projektentwicklers Landmarken AG, gestern beim Richtfest. "Bis jetzt liegen wir absolut im Zeitplan. Das ist bei einem so großen Bauhaben nicht selbstverständlich."

Rund 130 geladene Gäste waren zur Feier gekommen. Darunter Oberbürgermeister Uwe Richrath (SDP). "Ich gehöre einer Partei an, die diese Nacht gnadenlos verloren hat", sagte er nach der vorangegangenen NRW-Landtagswahl. Und mit Blick auf das neue Bürogebäude: "Umso froher bin ich in meiner Stadt, dass wir das bis hierhin schon mal realisiert haben." Das Gebäude sei ein wichtiger Akzent in der Stadtentwicklung.

Polier Andreas Flosbach beim Richtspruch auf der Baustelle an der Breidenbachstr. 56. FOTO: Uwe Miserius

Etwa 600 Mitarbeiter sollen ab März 2018 in dem Haus tätig sein. Neben den Leverkusenern kommen unter anderem Beschäftigte aus der Niederlassung Köln hinzu. "Sie sehen den Umzug zum Teil mit gemischten Gefühlen", gestand Lutz Kaiser, Geschäftsführer der Pronova BKK. "Denn von Köln aus bis hierher muss man über die Leverkusener Brücke fahren." Doch der Neubau mit seinen 12.900 Quadratmetern Fläche schaffe perfekte Voraussetzungen, um die Kompetenzen in der neuen Zentrale am Standort Leverkusen zu bündeln. Die Krankenkasse wird das etwa 35 Millionen Euro teure Gebäude anmieten.

Jens Kreiterling zufolge sind bereits 1125 Ladungen Betonmischer-Beton in den Rohbau geflossen - insgesamt 9000 Kubikmeter. Das Haus werde Wiesdorf ein gutes Gesicht geben. Die künftige Klinkerfassade sei auf einem Teststück schon zu sehen. Der Innenausbau, auf den in den kommenden Monaten der Fokus gelegt wird, habe bereits begonnen. Arbeiten im Bereich Sanitär und Haustechnik seien in vollem Gange.

Das Gebäude entsteht dem Unternehmen zufolge in nachhaltiger Bauweise. Eine eigene Versorgungstechnik sorge für geringen Energieverbrauch und niedrige Emissionen. Die Geschossdecken sollen zur Grundkühlung und zur Abdeckung der Grundheizlast beitragen. Die Landmarken AG strebt eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an, deren Mitglied sie ist.

Den Richtspruch übernahm gestern Polier Andreas Flosbach von Köster Bau, dem Generalunternehmen.

Quelle: RP
 
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