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Leverkusen/Köln
Roßmann bleibt Chef der IG Metall Köln-Lev

Leverkusen/Köln. Das gewohnte Trio aus den vergangenen Jahren an der Spitze der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) bleibt: Montag bestätigten 241 Delegierte für 45.000 Mitglieder den Vorstand: Witich Roßmann (erhielt 98,1 Prozent der Stimmen) bleibt I. Bevollmächtigter, Wolfgang Rasten (90,4 Prozent) II. Bevollmächtigter, und Dieter Kolsch kümmert sich weiter um die Finanzen - für ihn auf diesem Posten votierten 93,2 Prozent der anwesenden Delegierten.

Und die größte IG-Metall-Organisation in NRW hatte noch mehr auf der Tagesordnung: Den regionalen Bundestagsabgeordneten, darunter Karl Lauterbach (Wahlkreis Leverkusen/Köln-Mülheim) etwa übergaben sie mehr als 15.261 Unterschriften mit dem Antrag an den Bundestag, die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wiederherstellen. "Die einseitige Belastung der Arbeitnehmer mit den explosionsartig ansteigenden Gesundheitskosten - die seit Januar 2016 zu einer durchschnittlich steigenden Zusatzbelastung von 1,1 Prozent geführt hat - löst große Empörung unter Arbeitnehmern wie Rentnern aus", betont die Gewerkschaft. Die Köln-Leverkusener IG Metall habe noch nie in so kurzer Zeit eine so hohe Unterstützung für eine Petition wie jetzt erlebt.

Witich Roßmann kündigte am Montag an: "Wir werden die Unterschriftensammlungen fortsetzen und damit für alle regionalen Bundestagsabgeordneten einen sozialpolitischen Prüfstein für die Bundestagswahlen 2017 setzen."

(LH)
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