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Leverkusen
Sanitätshaus präsentiert Handorthesen aus 3D-Drucker

Leverkusen. Für das wohl größte Aufsehen am Stand des Sanitätshauses sorgten zwei "Gold-Jungs". In Markus Rehm und Johannes Floors machten gleich zwei Leverkusener Sieger der Paralympics in Rio des Janeiro Station bei "Rahm Zentrum für Gesundheit" auf der Reha-Care Messe in Düsseldorf. Dort gab das Duo Autogramme und Interviews, vor allem aber waren die Beiden Hoffnungsträger für zahlreiche Betroffene, die genau wie sie mit einer Amputation im Alltag zurechtkommen müssen.

Neben den beiden Goldmedaillengewinnern wurde das Sanitätshaus Rahm, von deren 34 deutschen Filialen eine in Leverkusen Am Gesundheitspark zu finden ist, durch eine Reihe von Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen, etwa Orthopädietechniker und Physiotherapeuten, vertreten auf der internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Inklusion und Prävention.

Das Hauptaugenmerk des Messeausstellers wurde auf den neurologischen Sektor gelegt. Weitere Schwerpunkte der Präsentation lagen in den Bereichen neurologischer Erkrankungen, Prothetik und Kinderversorgung.

Zu den Innovationen, die Rahm auf der Messe vorstellte, gehörten unter anderem patentierte Handorthesen. "Diese werden im 3D-Druckverfahren gefertigt. Alle Maßnahmen am Kunden erfolgen über einen berührungslosen Scannvorgang", erläutert die im Vertrieb beschäftigte Nadja Klein und ergänzt: "Die korrigierenden Maßnahmen laufen in der Zusammenarbeit von Orthopädietechniker und Ingenieur am Computer." Die Zeiten aufwendiger und wenig detaillierter Gipse seien vorbei.

Für das Sanitätshaus sei die Reha-Care-Messe hervorragend geeignet als Kontakt- und Austauschbörse für Mitarbeiter, Therapeuten, Ärzte und Vertreter von Kostenträgern. Die meisten Anfragen, die am Rahm-Stand geäußert wurden, hätten den neurologischen Bereich (etwa nach einem Schlaganfall) oder Multiple Sklerose betroffen, hieß es weiter.

(HN)
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