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Leverkusen
Schiffsbrücke bleibt weiter nur am Wochenende geöffnet

Leverkusen. Die "schwimmende Brücke", die Schiffsteganlage an der alten Wuppermündung, ist am Wochenende gut besucht. Spaziergänger besuchen gerne das Café oder den Kiosk. Seitdem sich im Januar die gemeinnützige "Neue Arbeit Rhein-Wupper" aus dem Betrieb von Café und Kiosk zurückgezogen hatte, betreibt der Förderverein die Gastronomie mit Ehrenamtlichen selbst. Und weil die meisten von ihnen berufstätig seien, ist nur noch am Wochenende geöffnet. Dabei wird es laut Gabriele Pelzer vom Förderverein auch bleiben.

Zwar gebe es unter der Woche immer wieder Besucher, die vor verschlossener Tür stehen, manchmal auch nur die Toilette benutzen wollen. "Aber es lohnt sich nicht, bei kleinem Andrang und also kleinem Umsatz extra Arbeitskräfte einzustellen", sagt Pelzer. Jeder Tropfen Wasser und vor allem die Elektrizitätsnutzungen verursachten Kosten, heißt es vom Förderverein. Am Wochenende sei der Besucherandrang wesentlich höher - die Kosten könnten so gedeckt werden. Dann seien die sechs Mitarbeiter des Gastronomieteam auch ausgelastet. Geöffnet ist samstags, sonntags sowie an Feiertagen ab zehn Uhr.

Generell gilt: Die Querung über den alten Wupperarm ist nicht öffentlich. Dafür aber weckte sie in der Vergangenheit bei Randalierern das Interesse. Sie machten sich an dem denkmalgeschützten Areal zu schaffen. Darauf reagierte der Förderverein mit Videoüberwachungen. Diese seien immer noch in Betrieb, hieß es gestern.

(HN)
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