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Leverkusen.
Schlebuscher sammeln Geld für den Zoch

Leverkusen.: Schlebuscher sammeln Geld für den Zoch
Getrennt bei den Farben, vereint in der Sache: Die Karnevalsvereine kamen, um den Schlebuscher "Schull- un Veedelszoch" zu unterstützen. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen.. Beim Fußballturnier auf der Anlage des SV Schlebusch stand der Karneval im Vordergrund - ein Kölner Team gewann. Von Gabi Knops-Feiler

So bunt wie Karneval ist, so bunt war das Bild, das sich Zuschauern gestern auf der Sportanlage "Im Bühl" bot. Dazu gab es so viele fröhliche Gesichter wie selten bei sportlichen Ereignissen. Das lag vor allem daran, dass die Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Schlebusch diverse Karnevalsvereine, darunter drei aus Frechen, drei aus Köln und 13 aus Leverkusen, zum dritten Fußballturnier eingeladen hatte.

Zuletzt lief die Veranstaltung parallel zur "Sommer-Olympiade". Das sei aus Termingründen erstmals nicht möglich gewesen, berichtete Christoph Marx, Literat von Grün-Weiß Schlebusch, der die Organisation mit Heribert Jussen übernommen hatte. Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sind, wie bei der "Sommer-Olympiade" am nächsten Sonntag, für den Schlebuscher "Schull- un Veedelszoch" bestimmt. Damit der Ertrag größer ist, hat der SV Schlebusch seine Anlage kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft Erholung startete als Titelverteidiger in das Turnier. Tim Feister war als Reservist aufgestellt. "Heute reicht es nur dafür, denn ich bin nicht fit genug", erläuterte der Leverkusener Dienststellenleiter des Malteser Hilfsdienstes (MHD). Eigens, weil sie bei diesem Spaßturnier dabei sein wollten, hatten sich Prinzen- und Stadtgarde Frechen mit der KG Frechen 333 einen Reisebus geteilt. Den meisten Rabatz produzierten die mitgereisten Fans der KG Frechen 333. Zwölf Frauen feuerten die Teilnehmer so lautstark an, dass sie fast die gelb-schwarzen Puschel zum Glühen brachten. Christiane Förderer, Schriftführerin des Familienvereins: "Das Turnier ist eine ganz tolle Sache, wir sind gerne dabei".

Nicht anders erging es den Lappenclowns der Karnevalsfreunde Manfort, die Schiffchen als Erkennungszeichen auf dem Kopf trugen. Sonst sind die Clowns mit 80 Personen beim Wiesdorfer Zug, diesmal waren sie mit zwölf jungen Spielern und einer großen Fangruppe beim Turnier vertreten. Für Grün-Weiß Schlebusch wollten gleich drei Teams, nämlich die jungen Tänzer und Mädels des Tanzcorps sowie die Eltern der Schlebuscher Pänz, den Pokal gewinnen. Am Nachmittag wurde dieser von Dezernent Marc Adomat an das Tanzcorps Colonia Rut-Wiess überreicht, das das letzte Spiel mit 1:0 gegen die Gesellschaft Erholung für sich entscheiden konnte.

Quelle: RP
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