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Leverkusen
Schlebuscher Werbe- und Fördergemeinschaft wird 50

Leverkusen. 1965 wurde die Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch gegründet. Sie entstand aus Protest. Die Bürger wollten damals unter anderem verhindern, dass eine vierspurige Schnellstraße durch Schlebusch gebaut wird, so wie wir es heute in Küppersteg und Manfort kennen. Inzwischen übernimmt der Verein eher die Schirmherrschaft über viele kleinere Vereine in Schlebusch, denen so aktiv, schneller und effizienter geholfen werden kann. Das 50-jährige Bestehen wurde nun feierlich im Schlebuscher Sensenhammer gefeiert. Von Tobias Falke

Neben den einzelnen Mitgliedern aus Wirtschaft und Politik gab es zudem hohen Besuch aus Leverkusen. So waren nicht nur die Vorstände von Sparkasse und Volksbank in Person von Markus Grawe und Hans-Jörg Schaefer anwesend, sondern auch Bürgermeister Bernhard Marewski, Bezirksvorsteher Frank Schönberger und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, der zu Beginn der Veranstaltung eine Rede hielt. Er betonte, dass bei der Gründung der Gemeinschaft die Stadt Leverkusen gerade einmal 35 Jahre alt war. "Schlebusch ist ja viel älter als Leverkusen und der Stadtteil besticht noch heute miteinem besonderen Flair. Mit der Werbe- und Fördergemeinschaft lässt sich politisch gut verhandeln, um Bürgern in Leverkusen ein besseres Leben zu ermöglichen."

Er lobte das Engagement, das die Gemeinschaft seit 50 Jahren an den Tag gelegt hat. Das würde man alleine daran erkennen, dass es bisher gerade einmal vier Vorsitzende gab, die sich konstant für das Wohlergehen der Bürger in Schlebusch einsetzt haben und einsetzen. Alleine in diesem Jahr gab es unter anderem einen Gesundheitstag sowie einen Kindertag (RP berichtete jeweils). Zudem sorgten beim 32. Schlebuscher Schützen- und Volksfest Cat Ballou und Bläck Fööss für musikalische Untermalung und ausgelassene Stimmung.

Aber es gibt auch hitzige Debatten, die die Gemeinschaft führt. Da wäre zum Beispiel das Fahrradverbot in der Schlebuscher Fußgängerzone, das allerdings noch nicht verwirklicht wurde. Bevor der Beschluss umgesetzt werden soll, wird nach den Sommerferien zunächst eine repräsentative Befragung zur Akzeptanz eines solchen Verbotes durchgeführt. Eine Umfrage der Schlebuscher Werbe- und Fördergemeinschaft unter den Kunden der Einzelhändler in der Fußgängerzone ergab, dass knapp 72 Prozent ein Radfahrverbot ablehnten.

Doch am Samstagabend wurde dieses Thema nur kurz angeschnitten. Im Mittelpunkt stand das Jubiläum, das bei guter Musik von französischen Musikern gefeiert wurde.

Quelle: RP
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