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Leverkusen
Schöne Radtouren mit dem neuen Knotenpunktsystem

Leverkusen: Schöne Radtouren mit dem neuen Knotenpunktsystem
So sehen die Radwegbeschilderungen nach dem neuen Knotenpunktsystem im Bergischen und Rheinischen aus. FOTO: RR
Leverkusen. Kartenlesen war gestern, jetzt heißt es Radeln nach Zahlen. So lässt sich das Knotenpunktsystem beschreiben, das der Rheinisch-Bergische Kreis jetzt eingeführt hat. Mit der neuen Beschilderung lassen sich Fahrradtouren zusammenstellen.

Insgesamt 350 Knotenpunkte stehen in der gesamten Rad-Region-Rheinland und weisen den Radfahrern den Weg. Dabei geht es - im Gegensatz zu den bereits bestehenden Fahrradleitwegen - nicht darum, die kürzeste Strecke zu fahren, sondern die schönste und vor allem sicherste.

Das Knotenpunktsystem führt die Radler vorbei an vielen Aussichtspunkten, touristischen Highlights und gastronomischen Angeboten. "Unser Ziel ist es, den Radtourismus im Kreis weiter auszubauen. Mit dem Knotenpunktsystem geben wir den Radfahrern das Qualitätsversprechen, dass sie sich ganz auf die gute Beschilderung verlassen können", sagte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke über die neue Infrastruktur.

Ursprünglich stammt die Idee des Knotenpunktsystems aus den Benelux-Ländern. Der Vorteil für die Radfahrer liegt in der einheitlichen Markierung über kommunale Grenzen hinaus. So ist es nicht mehr nötig, verschiedene Wege in den Städten oder Gemeinden zu suchen - das Knotenpunktsystem verbindet sie und erstreckt sich vom Rhein-Erft-Kreis über den Oberbergischen Kreis und den Rhein-Kreis Neuss bis nach Bonn. "Die Knotenpunkt-Markierungen sind gut sichtbar am Weg angebracht und stellen für die Radfahrer einen echten Mehrwert dar", lobt Günter Bansen vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) die neue Beschilderung. Außerdem könne man damit so einige Geheimtipps entdecken, fügt er hinzu.

Auf der Homepage der RadRegionRheinland oder über die App Quo Radis können sich die Nutzer informieren, wo die Knotenpunkte liegen. So lässt sich eine individuelle Route zusammenstellen. An der Strecke sind die Knotenpunkte durch ihre rot-weiße Farbe gut erkennbar. Zusätzlich dazu werden auf zahlreichen Hinweistafeln alle Knotenpunkte in der Region übersichtlich dargestellt, so dass die Radfahrer auch ganz spontan ihre Route ändern können.

Wer sich keine eigene Strecke zusammenstellen möchte, kann auch einfach eine der vier Themenrouten wählen, die durch den Rheinisch-Bergischen Kreis verlaufen. Alle Infos zu Länge, Anspruch und Verlauf der Strecken werden in einer Karte dargestellt, die im Internet aufgerufen werden kann. Auch weitere Informationen wie Parkplätze oder Bushaltestellen in Streckennähe sind dort eingezeichnet. So gibt es alle wichtigen Informationen auf einen Blick und sogar über GPS, um sie mit dem Handy abzurufen.

(gt)
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