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Leverkusen
Schrankenloses Glück im Garten

Leverkusen: Schrankenloses Glück im Garten
Dirk und Britta Wenzel machen es sich in ihrem Kleingarten in Hitdorf gemütlich. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Üppig begrünte Gärten. Pflanzen, die betörenden Duft verströmten. Menschen, die sich gemütlich um den Grill versammelten: Bei ihrem Rundgang durch alle 14 Leverkusener Kleingärten bekamen die sieben Juroren viel geboten. Seit Jahren ist es schöner Brauch und gute Tradition, dass sämtliche Schrebergärten begutachtet und bewertet werden. Punkte gibt es beispielsweise für Erscheinungsbild, Infrastruktur, Pflegezustand der Nutzgartenflächen und Gesamtstruktur. Das Ergebnis der jüngsten Begehung wird bei der Preisverleihung am Freitag, 17. November um 18 Uhr, im Neulandpark verkündet. Von Gabi Knops-Feiler

Früh am Morgen starteten die Bezirksvorsteher Rainer Schiefer, Frank Schönberger und Regine Sidiropoulos mit Gerd Bach, Thomas Korioth und Cornelia Bullerjahn-Schlömer, den Vertretern des Stadtverbands der Kleingärtner, sowie Lothar Schmitz, Fachbereichsleiter Stadtgrün. Für jede Anlage hatten sie 30 Minuten zur Verfügung. Auftakt war in Quettingen.

Zweiter Halt war im Kleingartenverein "Schöne Aussicht" in Lützenkirchen, der in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen feiert. "Wir sind begeistert. Alle Anlagen sind sehr gut gepflegt", fasste Schiefer zusammen.

Als die Teilnehmer der Kommission am späten Nachmittag zur letzten Station nach Hitdorf kamen, waren sie ziemlich erschöpft. Genau 12.130 Schritte, insgesamt acht Kilometer, hatte Sidiropoulos bis dort zurückgelegt. Die Kleingartenanlage "Tönges Feld" ist erst 2004 errichtet worden. Dort gibt es 47 Parzellen auf rund 14.000 Quadratmetern am Ortsrand von Hitdorf, umgeben von Feldern. "Das ist die schönste und ruhigste Anlage von Leverkusen", schwärmte Vorsitzender Josef Kuzia. "Wir haben hier weder Autobahn noch Eisenbahn." Ebenso fehlen Schranken und Tore, ein Zugang für alle ist jederzeit möglich.

Einzelne Gärten sind aber dennoch hinter Hecken verborgen. Das gilt auch für das Reich von Britta und Dirk Wenzel. "Mich reizt besonders die Nähe zur Wohnung", sagte die Pächterin der Scholle mit dem Quotengartenzwerg. Praktisch: Die Gartenanlage, "in der sich jeder weitgehend verwirklichen kann", wie sie sagt, ist nur einen Steinwurf von ihrer Eigentumswohnung entfernt. "Es ist zwar viel Arbeit", so Britta Wenzel, "aber es macht unglaublich viel Spaß".

Quelle: RP
 
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