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Volks- und Schützenfest Schlebusch
Anwohner kritisieren Polizei wegen Schlägereien

Schützenfest Schlebusch: Anwohner kritisieren Polizei wegen Schlägereien
Das Riesenrad steht jedes Jahr auf dem Volksfest - für viele Besucher ist es ein Symbol. FOTO: Miserius, Uwe
Leverkusen. Zu wenig Sicherheitskräfte beim Schützen- und Volksfest vor Ort – das monierten am Freitag Anwohner des Schlebuscher Marktplatzes bei Facebook.

Rund um das Fest kam es zu zwei handfesten Auseinandersetzungen. Auf der Martin-Luther-Straße beleidigte ein polizeibekannter Mann den Begleiter einer jungen Frau. Die wollte den pöbelnden Mann zur Rede stellen, der wiederum drohte Schläge an. Ein weiterer Mann wollte ihr beistehen und bekam die Schläge ab. 

Dem Pöbelnden half laut Polizei ein Bekannter. Die Männer wollten über das Grundstück eines Anwohners fliehen. Der verscheuchte sie.

Polizisten sprachen Platzverweise gegen sie aus. Gegen 21.10 Uhr wollten rund 20 Jugendliche auf das besagte Grundstück. Dabei schlugen laut Polizei zwei Jugendliche auf einen zu dem Areal gehörenden Mann ein.

Zeugen beschrieben den ersten Täter so: männlich, 16 bis 17 Jahre, südländisches Aussehen, blaues Shirt mit silbernem Muster. Den anderen: weiblich, 15 bis 17 Jahre, dunkle schulterlange Haare, südländisches Aussehen, dunkle Oberbekleidung, weiße Hose.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0221 2290 entgegen.

(LH)
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